Kids beim Einkaufen: "Plastik kommt nicht in die Tüte!"

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Nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt durfte natürlich ein Besuch beim Stadtspiegel nicht fehlen. Foto: Jungvogel

Viele Läden in der Kamener City erheben mittlerweile eine Gebühr auf die Abgabe von Tragetaschen aus Kunststoff. Vereinzelt verbannen Geschäfte die Plastiktüten sogar vollständig aus ihrem Angebot. Denn letzten Monat haben sich deutschlandweit 240 Unternehmen dazu verpflichtet, die Menge an Tüten aus Kunststoff deutlich zu reduzieren.

So verzichte beispielsweise der Drogeriemarkt am Willy-Brandt-Platz, Ernstings Family in der Weststraße und Rewe im Kamen Quadrat schon länger auf die kostenlosen kleinen Tüten hinter der Kasse. Für andere Taschen müssen die Kunden zahlen, mindestens fünf Cent, je nach Größe. Außerdem bieten die meisten Läden Alternativen aus Papier und recyceltem Material an.

Und wie sieht es auf dem Kamener Wochenmarkt mit den umweltfreundlichen Alternativen aus?

- Dieser Frage gingen die Vorschulkinder des Familienzentrums Monopoli nach. Gerüstet mit farbenfrohen Stoffbeuteln, die sie sowieso für den Kindergarten benutzen, machten sich die Knirpse, gemeinsam mit den Erzieherinnen Isabella Mainka und Anne Kosubek, auf den Weg, um einzukaufen.
Beim Obststand waren die Erdbeeren in einer Plastikschale gebettet, aber dafür gab es keine Tüte mehr. Kirschen, Bananen und Äpfel wurden in Papier verpackt. Auch die Gurke am Gemüsestand war nackt, wie die Natur sie schuf, und musste nicht erst aus einem engen Plastikkostüm geschält werden.
Die Kinder waren mit ihrer umweltfreundlichen „Ausbeute“ zufrieden und anschließend durfte natürlich ein Besuch beim Stadtspiegel nicht fehlen. - Doch, oh Schreck, hier bekamen sie jede Menge Plastik geschenkt und zwar in Form von Lokalkompass-Luftballons - die gibt es leider noch nicht aus umweltfreundlichem Papier.
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