Macht man aus Pastinaken Pasta?

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Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bauen ihren eigenen Garten. Fotos(4): SGB

Knapp 4 Stunden wurde bei strahlendem Sonnenschein im Schulgarten des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gebuddelt, gesetzt, gegossen und gelacht.

Bergkamen. Bei der ersten von insgesamt drei Pflanzungen halfen neben der Garten-AG erst die Klassen 5a und dann die 5b tatkräftig mit, indem sie für die frühen und späten Kartoffeln Furchen zogen, diese mit dem Keimling nach oben in die Erde setzten und sie anschließend nicht gossen, denn so hatten sie vorher von den Ackermentoren von Ackerdemia e.V. gelernt Kartoffeln sind anfällig für Fäule und Schädlinge, wenn sie zu feucht gehalten werden. Ganz anders die Rote Beete, deren Mulden erstmal zu kleinen Schwimmbecken verwandelt wurden, ehe die jungen Pflänzchen vorsichtig in die Erde gesetzt wurden.
Stolz zeigte eine Schüler-Gruppe der Schulleiterin Frau Bärbel Heidenreich schon nach einer Stunde, die mit Sand markierten Kresse-Beete und erklärte nahezu fachmännisch, dass der gepflanzte Knoblauch den Möhren und dem Sellerie hilft, gesund und gut zu wachsen.
Und der selbstgebackene Kuchen half dann auch allen Helfenden, wieder gestärkt das nächste Beet zu bepflanzen.
Die insgesamt 30 Beete wurden in den letzten Wochen von der Garten-AG gemulcht und von Unkraut befreit. Aber auch Herr Burkhardt, Großvater einer Schülerin des SGB, hatte dankenswerterweise im Vorhinein immer mal wieder seine Nachmittage damit verbracht, den Garten optimal auf das große Pflanzen vorzubereiten.
Zwischen all den gärtnernden Kindern fand sich auch eine Gruppe, die zusammen mit dem Techniklehrer Florian Mitterlechner Bretter sägte und befestigte, sodass rund um den Kompost ein Erdbeer-Beet entstehen konnte, in das dann auch umgehend die von der Stadt bereitgestellten Erdbeerpflanzen einzogen.
Dass Ackern mehr Spaß macht als gedacht, und dass die Pastinaken nichts mit Pasta zu tun haben, erklärten die Schüler und Schülerinnen der 5a dann zum Tagesabschluss auch der stellvertretenden Schulleiterin Maria von dem Berge, die das emsige Treiben den Tag über von ihrem Schreibtisch im Büro aus beobachten konnte.
„Vielen Dank, ihr lieben Helfenden: Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen. Aber auch an die Lehrerinnen, die den Garten und Tag mit vorbereitet und das Gartengeschehen betreut und angeleitet haben; und an das Team von Ackerdemia e.V. für die fachmännische Betreuung“, hob Sabrina Koschnick von der Garten-AG abschließend die tolle Unterstützung bei der Pflanzaktion hervor.
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