OGS-Schüler retten Herrn Müller - Wiederbelebung im Hellmig-Krankenhaus trainiert

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Notärztin Frauke Dryden erläutert im Hellmig-Krankenhaus Kindern der Feriengruppe des offenen Ganztags Wiederbelebungstechniken. Foto: privat

Kamen. Herrn Müller geht es gar nicht gut. Keine Atmung feststellbar und auch auf lautes Ansprechen reagiert er nicht. Zum Glück ist Herr Müller nur eine Übungspuppe. Die Besucher des Offenen Ganztags der Diesterwegschule und weiterer Grundschulen setzten sich bei einem Tagesbesuch am Hellmig-Krankenhaus Kamen trotzdem mit hohem Engagement für ihn ein.

Frauke Dryden - selbst erfahrene Notärztin - erklärte, was in einem echten Notfall zu tun sei. Die Feriengruppe des Offenen Ganztags hörte konzentriert zu und gab danach alles, um die Anweisungen auch umzusetzen. „Auch als Kinder könnt ihr helfen, Leben zu retten. Erwachsene trauen sich oft nicht. Ihr könnten ihnen dann sagen, was zu tun ist“, so die leitende Ärztin der Notaufnahme am Kamener Krankenhaus. Die kleinen Zuhörer zeigten anschließend vollen Einsatz, kontrollierten ob Herr Müller wirklich bewusstlos ist und nicht atmet und zeigten dann Ausdauer bei der Herzdruckmassage.

Ralf Heibert steuerte für die Feuerwehr Kamen zum Tagesprogramm weitere Höhepunkte bei. Er erläuterte die Ausstattung des Rettungswagens und zeigte, wie dort Blutdruck gemessen oder ein Armbruch versorgt werden kann. Die kleinen Besucher zeigten sich begeistert und versprachen, das Erlernte auch daheim mit ihren Eltern zu besprechen. Sie nahmen mit nach Hause, dass man im Ernstfall nur eines falsch machen könne, nämlich nichts zu tun.
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