Übergabe des Förderbescheudes Breitbandausbau

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Übergabe des Förderbescheides durch den Staatssekretär Rainer Bomba (v.l.n.r.: Robert Eisler, Friedhelm Bosse-Wyczisk, Roland Schäfer, Rainer Bomba, Stephan Rotering, Walter Kärger, Hubert Hüppe) Quelle: BMVI.
Bergkamen. Bürgermeister Roland Schäfer und Wirtschaftsförderer Walter Kärger brachten gestern gute Nachrichten aus Berlin mit nach Bergkamen. Rainer Bomba – Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur - hat gestern die Förderbescheide der 4. Förderrunde aus dem Bundesprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Bergkamen wurde dabei mit insgesamt 6,5 Mio Euro bedacht.

„Mit dem Geld können wir nun endlich die im Rahmen einer Bestandsanalyse identifizierten „weißen Flecken“ beseitigen“, zeigte sich Roland Schäfer optimistisch. Die insgesamt knapp 6,5 Mio Euro sind dabei das Ergebnis einer Kooperation der Kommunen Kamen, Bönen und Bergkamen. „Wir haben federführend, in enger Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern einen Infrastrukturförderantrag gestellt, der nun positiv entschieden worden ist“, zeigte sich Schäfer erfreut.

Insgesamt wurden gestern 32 Förderbescheide mit einem Gesamtfördervolumen von 114 Mio Euro übergeben. Durch die Fördermittel des BMVI werden vor Ort Investitionen in Höhe von mehr als 224 Mio Euro ermöglicht. „Mit diesen Förderbescheiden bringen wir mehr als 76.000 Haushalte 5.300 Unternehmen ans Turbo-Internet. Dabei setzen wir auf die modernste Technologie und bauen 9.600 km neue Glasfaser“, so Bundesminister Alexander Dobrindt.

Begleitet wurde die Bergkamener Delegation von Bürgermeister Stephan Rotering sowie dem Fachbereichsleiter Robert Eisler aus Bönen sowie vom Breitbandbeauftragten des Kreises Unna Friedhelm Bosse Wyczisk.

„Wir werden nun kurzfristig die Kofinanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen und uns dann an die erforderlichen europaweiten Ausschreibungen begeben“, so Walter Kärger, der die federführende Koordinierung für das Projekt übernommen hat, zu den nächsten Schritten.

Der konkrete Ausbau soll nun so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden, sieht doch der Förderbescheid des Bundes einen Projektzeitraum bis Ende 2018 vor. Der Zeitplan ist durchaus ambitioniert, da die erforderlichen Ausschreibungen die Einhaltung von Fristen notwendig machen und auch damit zu rechnen ist, dass die Auswahl und Beauftragung geeigneter Tiefbaufirmen auf Grund der Vielzahl der zu erwartenden Projekte zu Engpässen führen kann.
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