Von der Seseke zum Himalaja: Daniela Bäsig debütiert mit Buch über Rucksackreise

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Daniela Bäsig vor dem sechszehnthöchsten Berg der Welt, dem Annapurna II. (Foto: Bäsig)
Kamen: Stadtspiegel |

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: Auf Daniela Bäsig trifft dies definitiv zu - bei ihr reichte es sogar für ein ganzes Buch.

„Tausche Pumps gegen Trekkingstiefel“ heißt das 134 Seiten starke Buch. Es ging nach Nepal auf eine Trekkingtour durch den Himalaja, rund um den Annapurna. „Ich habe schon vor Beginn der Reise gewusst, dass dieser Urlaub etwas ganz Besonderes wird“, erklärt Daniela Bäsig. „Ich habe dann unterwegs ein Reisetagebuch geführt, um mich auch in 20 Jahren noch an jedes Detail erinnern zu können.“

Auf den 134 Seiten schildert Daniela Bäsig unter anderem die unberührte Weite und sagenhafte Stille, die sie mit ihrem Guide Naveen und dem Porter (Träger) Pavan erlebte. „Nepal ist reich an einer atemberaubend schönen Natur und reich an menschlicher Gelassenheit, doch die Armut ist erschreckend groß“, schreibt sie.

Aber auch Yak-Steaks (würzig, geringer Fettanteil), „kleine Tierchen“ auf der Toilette und ein Kinobesuch in über 3.000 Meter Höhe finden Erwähnung.
Ein besonders herausragendes Erlebnis war für Daniela Bäsig die Überquerung des 5416 Meter hohen Thorong-La-Passes. „Ich empfand pures, unsagbares Glück. Vor allem aber Dankbarkeit“, schreibt sie.

Ein weitere besonderer Moment war für sie die erste heiße Dusche nach mehreren Tagen. „Das verdeutlichte mir noch einmal, dass es eben nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist, eine Warmwasserdusche oder sauberes Wasser zu haben“, so die gebürtige Lünerin.

Viele Infos über das Leben in Nepal

Die Menschen vor Ort waren zum Teil eher zurückhaltend. „Da es in den meist sehr kleinen Dörfern aber fast täglich Wanderverkehr gibt, sind die Einwohner meist sehr gelassen und freundlich.“

Mit ihrem Guide hat sie sich während der Reise ausführlich über die Menschen und das Leben der Nepaleser unterhalten, erzählt die Kamenerin, die zuhause in der Landesverwaltung arbeitet.

Die Reise nach Nepal war für Daniela Bäsig beileibe nicht die erste. „Ich mache viele Rucksackreisen, vor allem nach Asien. Ich war schon in Bali, Indonesien, Thailand und Indien, aber auch in Amerika, den Malediven oder Mexiko. Ich leide unter chronischem Fernweh“, sagt die 34-Jährige schmunzelnd. Sie reist oft allein, aber auch mit Freunden. „Seit neuestem ist auch mein Mann mit dabei; er war früher nicht so reisefreudig.“

Auf ihren Reisen ist Daniela Bäsig bisher zum Glück nichts passiert. „Ich erkundige mich vorher immer über die Sicherheitslage in dem jeweiligen Land. Ich bin zwar mutig und experimentierfreudig, aber passe schon auf, dass ich mich richtig verhalte.“
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