Was wurde aus der Kamener „Drogenvilla“?

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In dieser Villa an der Hammer Straße hatte der Kamener Geschäftsmann eine Canabis-Plantage angelegt. (Foto: Volkmer)

Zwei Jahre ist es nun schon her: Im Oktober 2011 wurde ein stadtbekannter Kamener Geschäftsmann nach einer Hausdurchsuchung wegen Cannabis-Anbau in seiner Villa verhaftet. Inzwischen wurde er wegen Steuerhinterziehung, der eigentliche Grund der Hausdurchsuchung, zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Was wurde eigentlich aus der Villa und seinen Hunden?

Die Hunde sind nach einem halben Jahr im Tierheim wieder da, wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren ist; vermutlich als Bewachung. Versorgt werden sie offenbar von Leuten wechselnder Nationalitäten. Diese sind entweder Bekannte des Geschäftsmannes oder werden von diesem bezahlt. Da ihm ein Supermarkt in der Nachbarschaft gehört, ist dies offensichtlich kein Problem.
Das Haus verkommt mittlerweile. Mehrere Rollläden sind kaputt, ebenso die Fenster. Nur die Fenster des Erdgeschosses sind verrammelt.

Sorgen um die Hunde muss man sich wohl nicht machen. „Die Hunde sind es vermutlich gewöhnt, oft alleine zu sein“, sagt eine Mitarbeiterin der Tierfreunde Kamen. „Sie hatten schon vorher mit vielen Besuchern zu tun und leiden wohl nicht. Da haben wir schon Schlimmeres erlebt.“

Weitere Infos gibt es auch hier, hier und hier.
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