Zeitarbeit - Fahrt und Verzehrkosten - Änderung zu Lasten der Leiharbeiter

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Für die Fahrtkosten von Leiharbeitern gibt es seit 2014 eine neue Regelung.

Zu Lasten des Leiharbeiters. Warum gab es keinen Aufschrei!!!!!!!!!

Bisher

(BFH, Urteil v. 15.5.2013, Az. VI R 18/12; veröffentlicht am 4.9.2013).

Befindet sich ein Leiharbeiter auf einer beruflichen Auswärtstätigkeit, galten steuerlich folgende Vorteile:

MAN KANN ES EINKLAGEN

Fahrtkosten:
Für die Fahrten zur Einrichtung des Kunden seines Arbeitgebers (Entleiher) dürfen bei Nutzung eines Pkws 30 Cent für jeden gefahrenen Kilometer geltend oder die tatsächlichen Fahrtkosten geltend gemacht werden.
Der Arbeitgeber kann dem Leiharbeiter die Fahrtkosten anlässlich dieser Fahrten im Rahmen einer beruflichen Auswärtstätigkeit auch steuerfrei erstatten.

Verpflegungskosten;
In den ersten drei Monaten im Rahmen des Verleihgeschäfts darf der Leiharbeiter 6 Euro bzw. 12 Euro Verpflegungspauschalen bei einer Abwesenheit von zu Hause von mindestens 8 Stunden bzw. 14 Stunden abziehen.


Ab 1. Januar 2014

wird dieser Sachverhalt anders beurteilt.

Der Begriff regelmäßige Arbeitsstätte heißt jetzt erste Tätigkeitsstätte

Die Einrichtung des Kunden des Arbeitgebers wird danach zu ersten Tätigkeitsstätte, wenn er mehr als 48 Monate dorthin ausgeliehen wird oder für die gesamte Dauer des Leiharbeitsverhältnisses.

Dies hat zur Folge;
Für die Fahrten zum Kunden des Arbeitgebers kommt nur die Entfernungspauschale mit 30 Cent je Kilometer für die einfache Strecke als Werbungskosten in Betracht.
Verpflegungspauschalen sind gar nicht abziehbar.

Wie ist das alles passiert.... und gibt es Leiharbeiter die dagegen geklagt haben??
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