Auch Hunde können einen Kater haben

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Frank ierkämper, Vorsitzender des Tierschutzvereins Hamm, warnt vor Alkohol für Hunde. Foto: Hannelore Luis/pixelio

Haustieren Alkohol einflößen - was für viele Menschen ein Spaß ist, kann für Tiere ernsthafte Folgen haben. Auch der Tierschutzverein Hamm warnt davor dem besten Freund des Menschen „nur zum Spaß“ Alkohol zu verabreichen.

„Wer Hunden Alkohol gibt, kann nicht normal sein“, sagt Frank Bierkemper, Vorsitzender des Tierschutzvereins Hamm und Umgebung.
In der Tat empfinden manche Hundehalter „betrunkene“ Vierbeiner als lustige Unterhaltung. Allerdings ist Alkoholkonsum für Hunde sogar noch weitaus schädlicher als für den Menschen, da Sie Alkohol deutlich schlechter verstoffwechseln. Bierkemper hört zum Glück sehr selten von alkoholisierten Hunden. „Es kommt aber immer mal wieder vor“, bedauert er, „Es gibt sogar Leute, die stolz darauf sind, dass ihr Hund Alkohol trinkt“.
Doch nicht nur Absicht - auch unwissenheit oder unachtsamkeit, führen dazu, dass Hunde Alkohol zu sich nehmen, zum Beispiel durch herumstehende Pralinen. Durch die Schokolade kann dies sogar lebensgefährlich sein.
Hierbei gilt es möglichst schnell zu handeln: Hundebesitzern, deren Tiere größere Mengen Alkohol getrunken haben, rät Bierkemper, sofort vom Tierarzt beraten zu lassen. „Ein Anzeichen für Alkoholkonsum sind Wesensveränderungen bei Hunden.“
Allerdings muss es durch Achtsamkeit der Halter gar nicht erst zu einem Tierartzt besuch kommen.

Von Vanessa Lichtenberg und Tobias Weskamp
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