Bergkamen: BergAUF favorisiert den Bau eines Kombibades

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Im letzten Monat besuchten Ratsvertreter das Bad in Lippstadt, um sich ein Bild zu machen: (v.l.) Werner Engelhardt - BergAUF, Thomas Heinzel - CDU, Dr. Christian Kuhn - DSBG, Jochen Wehmann – Bündnis 90/Die Grünen, Angelika Lohmann-Begander - FDP, Bernd Schäfer – SPD- Foto: privat

Die Bergkamener Stadtverwaltung und die Mehrheitsfraktion SPD wollen die derzeitige Hallen- und Wellenbadsituation verändern. Nun ist seit einiger Zeit ein neues „Kombibad“ in der öffentlichen Diskussion (wir berichteten). Mit dem Bad in Lippstadt wurde ein solches von Vertretern der Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung besichtigt.

Eine Kombination also von Hallenbad und Freibad: Das machte auf alle Beteiligten eine sehr guten Eindruck.
„Sollte es aber einen kompletten Neubau geben,“ so der Fraktionsvorsitzende Werner Engelhardt, „dann sollte er auf jeden Fall, wie in Lippstadt, ausreichend Möglichkeiten bieten, auch im Freien zu schwimmen, zu spielen und zu ruhen. Ein echter Freibadanteil ist für eine 50.000-Einwohner-Stadt und die darin lebenden Menschen unverzichtbar.“.
Inzwischen zeigt sich, dass BergAUF mit dieser Meinung wohl nicht alleine steht. Im Rat rücke man bereits von Freibad oder Außen-Schwimmbecken ab. Ein Nebeneinander von Sport- und Spaßbecken in der Halle - das sei doch ein Kombibad, so wird argumentiert.
Als Argument gegen einen Freibadanteil wird zudem die Schönheit des „Narturfreibades Heil“ ins Feld geführt. Das existiert seit über 100 Jahren, auch neben städtischen Freibädern her, und wird vom Schwimmverein Heil mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement betrieben.
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