Bergkamen: Erfolgreiche Energiebewirtschaftung - Stadtkasse um 14,5 Mio. Euro entlastet

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"Durch systematische und ganzheitliche Energiebewirtschaftung konnten die städtischen Haushalte um ca. 14,5 Millionen Euro (bezogen auf 1995) entlastet werden", teilt der erste Beigeordnete Dr.-Ing. Peters erfreut mit. Foto: LK-Archiv

Das Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung zieht aus den letzten 14 Jahren der Energiebewirtschaftung aller städtischen Gebäude eine politive Bilanz.

"Durch systematische und ganzheitliche Energiebewirtschaftung konnten die städtischen Haushalte um ca. 14,5 Millionen Euro (bezogen auf 1995) entlastet werden", teilt der erste Beigeordnete Dr.-Ing. Peters erfreut mit. "Gelder die für dringende und notwendige Aufgaben der Stadt bzw. zur Haushaltskonsolidierung verwendet werden konnten."
Gegenüber dem Jahr 1995 konnte der Energieverbrauch der kommunalen Gebäude um ca. 47 Prozent (rd. 15.000 MWh) gesenkt werden. Die Energiekosten blieben aufgrund der gestiegenen Preise im gleichen Zeitraum mit einer Abweichung von +0,32 Proznt (rd. 6.000 €) dennoch fast gleich.
Ohne die Maßnahmen der Bergkamener Energiebewirtschaftung wären die Kosten für Energie- und Wasserbeschaffung auf ein Jahr gerechnet rundd. 1,7 Millionen Euro höher gewesen, meint Peters.

An den verbrauchten Energie- und Wassermengen der kommunalen Liegenschaften zeigt sich der Erfolg der Bergkamener Energiebewirtschaftung am deutlichsten. Seit 1995 sank der Verbrauch an Heizenergie um 49,11 %, der Stromverbrauch um 34,19 % und der Wasserverbrauch um 57,74 %. Der Ausstoß des klimaschädlichen CO2-Gases ist an den kommunalen Liegenschaften seit 1995 um 48,89 % gesunken. Das sind fast 60.000 Tonnen CO2, die in den letzten 15 Jahren (bezogen auf 1995), nicht in die Umwelt gelangt sind.

Obschon den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, ist die Energiewende noch lange nicht geschafft. Sie ist nach wie vor ein viel diskutiertes Thema und ein weitreichendes Projekt, dessen Umsetzbarkeit mal realistisch, mal in weiter Ferne erscheint. Auf Bundesebene beschlossen, betrifft sie alle Bürger und muss vorrangig vor Ort umgesetzt werden.
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