Bergkamener Turnhalle „Am Stadion“ ist keine Flüchtlingsnotunterkunft mehr!

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Leer: In der Turnhalle an der Lessingstraße waren seit August rund 60 Flüchtlinge untergebracht. Jetzt soll sie in Kürze wieder für den Sport zu nutzen sein. Archivfoto: Jungvogel

Die Turnhalle „Am Stadion“ in der Lessingstraße wurde seit August als Flüchtlingsnotunterkunft genutzt. Zeitweise waren dort bis zu 60 Menschen untergebracht. „Wir sind froh, dass wir die Turnhalle am Donnerstag freimachen konnten“, sagt Christine Busch, Beigeordnete der Stadt Bergkamen. „Der Betrieb als Notunterkunft ist somit ab sofort beendet.“

Die kommunale Notunterkunft konnte jetzt aufgelöst werden, weil die Unterbringungsplätze der Unterbringungseinrichtung des Landes NRW auf dem Wellenbadparkplatz auf die Aufnahmequote der Stadt Bergkamen angerechnet werden. Zum 12.10.2015 ist letztmalig eine Zuweisung von Flüchtlingen an die Kommune erfolgt. Mit weiteren Zuweisungen ist auf Grund der Anrechnung auf die Quote in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
„Es ist uns gelungen, seit letzter Woche insgesamt 55 Personen, die zu diesem Zeitpunkt in der Turnhalle untergebracht waren, mit regulärem Wohnraum zu versorgen“, erläutert Christine Busch. In den nächsten Tagen müssen noch Aufräum- und Abschlussarbeiten in der Turnhalle durchgeführt werden. Die Vereine werden durch das Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport der Stadt Bergkamen umgehend informiert, wenn die Halle wieder regulär genutzt werden kann.

„Ich danke dem Ortsverein Bergkamen des Deutschen Roten Kreuzes, der uns seine Räumlichkeiten für die Essensausgabe zur Verfügung gestellt hat, und den vielen ehrenamtlichen Helfern des DRK, die uns vor Ort so tatkräftig unterstützt haben“, sagt die Beigeordnete. „Ebenso danke ich den ehrenamtlich tätigen Kräften des Kleiderladen CARIert, die sich um die Wäsche der Bewohner der Turnhalle gekümmert haben. Zudem gilt mein Dank ausdrücklich auch den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die bei der Essensausgabe und in anderen Bereichen geholfen haben, sowie denjenigen, die die uns zugewiesenen Flüchtlinge durch Spenden unterstützt haben. Alle gemeinsam haben dazu beigetragen, dass wir die mit dieser Form der Unterbringung verbundenen Aufgaben gut bewältigen konnten.“
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