Hellmig-Krankenhaus gibt Pressemitteilung zur geplanten Schließung der Entbindungsstation heraus

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Das Hellmig-Krankenhaus, besser das Klinikum Westfalen, hat Stellung zu der geplanten Schließung der Entbindungsstation herausgegeben. (Foto: Archiv)

Gerade wurde folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

"Geburtshilfe und Gynäkologie am Standort Kamen

Im Rahmen der Fusion hat sich bereits herausgestellt, dass die Organisation der Gynäkologie und Geburtshilfe am Hellmig Krankenhaus in Kamen eine besondere Herausforderung bedeutet.

Leider liegt die medizinische Behandlungskompetenz innerhalb der Krankenhausplanung und - behandlung nicht bei der Klinikum Westfalen GmbH, sondern bedingt durch das Belegarzt-System bei den niedergelassenen Ärzten, welche das Krankenhaus entsprechend betreuen.

In den letzten Jahren ist es zunehmend schwieriger geworden, geeignete niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu finden, die bereit sind, in hoher Qualität die medizinische Versorgung am Standort Kamen innerhalb der Belegabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sicher zu stellen. Aufgrund des Ausscheidens eines Belegarztes ist das Thema nunmehr erneut akut geworden. Leider ist es uns nicht gelungen, nach den bisherigen Belegärzten weitere niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.

Zusätzlich erschwerend kamen die neuen Herausforderungen im investiven und baulichen Bereich hinzu, die durch die Fachgesellschaften aufgrund der Qualitätsanforderungen in den Jahren aufgestellt worden sind.
Aus diesen Gründen ist eine Weiterführung der Belegabteilung in hoher Qualität zukünftig nicht sicher zu stellen.

Derzeit laufen mit den derzeitigen Belegärzten Gespräche. Weiterhin wird sich auch der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung im Juni ausführlich mit der Thematik beschäftigen."
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2 Kommentare
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Carsten Grunwald aus Kamen | 07.05.2013 | 18:34  
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Anke Kaiser aus Bergkamen | 08.05.2013 | 21:53  
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