Kreis Unna: Jäger wehren sich gegen das Jagdgesetz

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Bodenbrüter, wie dieser Fasan, litten unter zu vielen Fressfeinden wie Füchsen, Mardern und Waschbären - so die Ansicht der Jäger. Foto von Birgit Leutgen

Mit rund 120.000 Unterschriften, die Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg am
am heutigen Donnerstag in Düsseldorf übergeben wird, übt der Landesjagdverband NRW Druck auf dei Landesregierung aus. "Der Landtag muss sich nun erneut mit dem im Frühjahr 2015 verabschiedeten Jagdgesetz der rot-grünen Koalition auseinandersetzen."

Von der Kreisjägerschaft Unna sind rund 2.500 Unterschriften gesammelt worden.
Müller-Schallenberg: „Dies ist ein klares Signal und bestätigt unsere Auffassung, dass das Landesjagdgesetz eine Gefälligkeitsgesetzgebung für bestimmte Gruppen gegen die Jäger als Hauptbetroffene und gegen die Mehrheit von Land und Leuten ist.“ 
Remmels Jagdgesetz wirke sich hierbei deutlich negativ aus, so würden immer mehr Tierarten stark bedroht. Viele Bodenbrüter seien bereits jetzt durch zahlreiche heimische und zugewanderte Beutegreifer stark unter Druck, Gelege würden zerstört werden und Jungtiere getötet.
Jagd helfe den bedrohten Arten indem sie deren Fressfeinde reduziere und so zu einer Entlastung führt. An dieser Stelle sehen Jäger, gemeinsam mit Naturschützern große Probleme durch das neue Landesjagdgesetz, denn ausgerechnet die Jagd auf Fuchs, Marder, Waschbär und Co. wurde deutlich erschwert.

Auch deswegen ist das neue Jagdgesetz nach Ansicht von Reinhard Middendorf, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, teilweise verfassungswidrig, eigentumsschädlich, ideologisch geprägt und richtet sich gegen bewährte jagdliche Praxis und gegen den Einsatz der Jagd für Artenvielfalt und ungeteilten Tierschutz.
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