Kreis Unna: "Jugendliche Flüchtlinge sind gut in Schulen integriert"

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Im Zuge der Flüchtlingswanderungen kommen immer mehr minderjährige Flüchtlinge im Kreis Unna an und sollen im Klassenverband mit ihren deutschen Mitschülern unterrichtet werden. Foto: Archiv

Kinder und Jugendliche aus fremden Ländern sollen ihre Schulkarriere im Kreis Unna möglichst nahtlos fortsetzen können. Daher nehmen alle Schulen im Kreis Unna neu zugewanderte Schüler auf. Das sind insgesamt mittlerweile über tausend Minderjährige. 

„Natürlich sind die Herausforderungen angesichts der Vielzahl neu zugewanderter Kinder groß“, erklärt Jugend- und Sozialdezernent Torsten Göpfert. Im Kreis Unna läuft das so: Die „Neuen“ werden direkt im Klassenverband mit den deutschsprachigen Mitschülern unterrichtet und erhalten zusätzlich an ihrer Schule Förderunterricht „Deutsch“.
„So funktioniert Integration“, unterstreicht Sigrid Kuck, Schulfachliche Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg: „Die Sprache lernen und auf sozialer Ebene von Anfang an gut aufgehoben sein.“
Einer der Erfolgs-Faktoren ist der schnelle Spracherwerb. „Kinder lernen am Sprachvorbild und sind hier im Alltag mit anderen Kindern zusammen, die richtiges Deutsch sprechen“, erläutert Schulamtsdirektorin Susanne Wessels aus dem Schulamt für den Kreis Unna. Gleichzeitig wirke die soziale Integration im Regelklassenverband von Beginn an. So haben die neu zugewanderten Kinder schnell das Gefühl dazuzugehören, finden ihren Platz im Freizeitbereich und bereichern das Klassenleben darüber hinaus mit ihrer eigenen Geschichte.
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