Von Bönen bis in den Berliner Bundestag

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Bild: Drei Wochen Praktikum im Berliner Büro von Hubert Hüppe, MdB, liegen hinter dem Studenten Helge Meiritz.

Dass man als Bundestagsabgeordneter mehr machen muss, als nur im Bundestag zu sitzen und über Gesetze abzustimmen, das wusste Helge Meiritz als Student der Politikwissenschaften bereits vor seinem Praktikum beim heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe in Berlin.

Trotzdem entdeckte er auch viel Neues bei seinem dreiwöchigen Aufenthalt. „Es war sehr interessant zu sehen, wie die Arbeit im Büro funktioniert, wo es nicht nur um die Organisation von Terminen, sondern auch vorrangig um die Klärung bestimmter politischer Sachverhalte und die Vorbereitung von Sitzungen und Gesprächsterminen geht“, so Meiritz. Auch hier durfte der Student tatkräftig mithelfen und verfasste Pressemitteilungen, recherchierte und übernahm sogar die Vorbereitung des Abgeordneten auf zwei Gespräche zu den Themen Erneuerbare Energien und Landwirtschaft. „Ich fand es gut, dass ich direkt entscheidend mitarbeiten konnte“, freute sich Meiritz.

„Ich kannte Herrn Meiritz bereits aufgrund seiner kommunalen Tätigkeit für die CDU Bönen und habe mich gefreut, dass ich ihm auch die Arbeitsweise auf Bundesebene noch etwas näher bringen konnte“, erklärte Hüppe.

Ebenfalls spannend seien die Sitzungen der AG Gesundheit sowie die Sitzungen des Gesundheitsausschusses gewesen, zu denen er Hüppe begleiten durfte. Dort wurde teilweise sehr hart um politische Lösungen gerungen. „Da ging es schon ordentlich zur Sache. Das war interessant zu beobachten“, erzählte Meiritz. Er habe insbesondere die Diskussion um das Arzneimittelgesetz verfolgen können, in der Hüppe als Berichterstatter dieses Gesetzes für die CDU/CSU-Fraktion zahlreiche Änderungen zum Teil gegen den Widerstand des Bundesgesundheitsministeriums durchsetzen konnte. Besonders hart war der Kampf um die Zulassung „fremdnütziger“ Forschung, die Hüppe grundsätzlich ablehnt. „Das hat gezeigt, dass man auch als einzelner Bundestagsabgeordneter Einfluss nehmen kann“, erklärte Meiritz.

Auch die vielen verschiedenen Gebäude wie zum Beispiel Jakob-Kaiser- und Paul-Löbe-Haus, die alle zum Deutschen Bundestag gehören, überraschten Meiritz. Er habe gewusst, dass es mehrere Gebäude gibt, hätte aber nicht gedacht, dass diese unterirdisch so miteinander vernetzt sind, dass man gar nicht nach draußen gehen muss, um beispielsweise ins Reichstagsgebäude zu gelangen. „Und so kann es dann auch schon mal passieren, dass man sich plötzlich mit Volker Kauder im Fahrstuhl befindet“, so Meiritz.

Die Abendveranstaltungen waren beim Studenten ebenso beliebt und man traf dabei Politiker, die man sonst höchstens im Fernsehen zu Gesicht bekommt. „Ich habe mich zum Beispiel mit Herrn Bosbach länger unterhalten können und stelle fest, dass er genauso wirkt, wie man ihn aus den Talk-Runden kennt. Ein sehr sympathischer Mensch“, berichtete Meiritz.
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