Betrug mit Wunsch und Beitrag von Unitymedia

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Beschwerden über Unitymedia gibt es in letzter Zeit viele.
Im Netz war die am meisten schockierende Beschwerde für mich, dass von Verträgen berichtet wurde, die nicht  persönlich Abgeschlossen wurden und nicht zu kündigen waren. Neben Subunternehmern, die direkt an der Haustür betrogen und Vertragsunterlagen zusenden ließen, wurden wohl auch viele mit bestehenden Verträgen konfrontiert, die sie sich nicht erklären konnten und die sich auch nicht einfach kündigen ließen.

Solange, Geburtstag und Adresse bekannt sind, kann man von bestehenden Kunden Daten und Verträge am Telefon ändern lassen. Die Kundenberater schließen sogar neue Verträge ab, ohne die Identität zu prüfen. Man kann für sich einen Vertrag abschließen und die Bankverbindung vom kranken Nachbarn geben, der im Seniorenheim liegt und nichts davon mitbekommt.
"Wenn sich jemand meldet kann man es ja noch ändern und es ist erstmal nicht unser Problem" ist die Aussage einer offiziellen Unitymedia Trainerin für Call Center Agents, die für Webhelb GmbH in Hamm geschult werden".

Bevor man Kunde wird ist es noch gut. Man kommt sofort ins Gespräch mit einem Kundenberater, der einem viel erzählt und nichts schriftlich bestätigt. Dementsprechend ernüchtert ist man dann als Kunde. Wartezeiten bis zu einer Stunde, bis man einen Kundenberater sprechen kann, versprechen die gemacht werden, ohne schriftliche Bestätigung und erneutes Anrufen, weil Versprechen nicht gehalten wurden. So kann es bis zu 10 mal gehen, bis auch der geduldigste Kunde auf sein Recht besteht.

Herr Kundenberater Windten in Berlin, wenn Sie im Kundenkonto vermerken; "Kunde hat massiv gedrängt,"  weil der Kunde frustriert genug war, um ein funktionierendes Gerät zu bitten, nachdem Sie auf Nachfrage versicherten, Sie hätten etwas zu sagen und dürften Entscheidungen treffen, sind Sie ein Penner. 

Frau Blume, die Ihren Standort nicht nennen wollte und ich spare es mir, in Ihrem Fall es ausfindig zu machen,
- wenn ein Kunde auf etwas besteht, das in seinem Vertrag steht und sie behaupten es wäre  nur für ein Monat gewesen
- der Kunde, da es ja nicht funktioniert hat darauf besteht, dass Sie Zusagen erfüllen,
können Sie nicht darauf bestehen, dass es nicht geht, der Kunde aufhören soll zu Nerven und dass sie nicht dafür verantwortlich sind was ihre Kollegen so sagen und das Sie nun auflegen müssen.

Das mit dem Auflegen ist übrigen sehr witzig. Man sollte wissen, dass Auflegen seitens der Kundenberater ein Kündigungsgrund ist und nach so einer Aussage einfach nichts mehr sagen und das Telefon beiseitelegen. 

Tragisch was einem Unternehmen geworden ist, dass mal so gelobt wurde von Kunden.

Mein Rat an Kundenberater von Unitymedia; Statt Kunden zu beleidigen, hinterfragt eure Arbeit und Arbeitgeber. Ein wenig Provision sollten niemanden davon abhalten Rückgrat zu zeigen.
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