DHL-Zustellbasis am Kamen-Karree hat offiziell Betrieb aufgenommen

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Frank Blümer, Leiter der Briefniederlassung Dortmund, Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Zustellenbasenleiter Sebastian Heinz.
Kamen: DHL-Zustellbasis |

Bis zu 4.000 Sendungen pro Stunde können an der Mechanisierten Zustellbasis (MechZB) am Kamen-Karree bearbeitet werden. Jetzt wurde die Basis offiziell in Betrieb genommen.

Zahlreiche Pakete werden über die Laufbänder in der Halle am Kamen-Karree zielsicher zu den Fahrzeugen transportiert. „Man sieht, wie intensiv die Menschen bestellen“, sagt Frank Blümer, Leiter der Briefniederlassung Dortmund. „Dabei sind dies aber nicht nur die Jüngeren, sondern auch die 70-, 80-Jährigen.“ Gerechnet wird mit einer Steigerung von 5 bis 7 % pro Jahr, so DHL-Pressesprecher Rainer Ernzer.

Ab 3 Uhr beginnt das Entladen der Lkws. Etwa 70 Mitarbeiter in 40 Regelzustellbezirken und vier Firmenzusteller für Großempfänger stellen in Kamen, Bergkamen, Unna, Holzwickede und Werne circa 8.000 Pakete am Tag zu. Scanner entscheiden darüber, auf welche Rutsche welches Paket kommt. Beladen werden die etwa 50 Fahrzeuge in zwei Wellen um 7.30 und um 8.30 Uhr. „Dabei werden sie regelmäßig gescannt, damit die Kunden im Internet verfolgen können, wo sich ihr Paket grade befindet“, erklärt Ernzer.

Zur Eröffnung ist auch Kamens Bürgermeister Hermann Hupe vor Ort. Er zeigt sich beeindruckt von den Leistungen in der MechZB und den Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen. „Das Bestellen im Internet ist auch eine Erleichterung für ältere Menschen. Auch Einzelhändler vor Ort können mit einem Online-Auftritt davon profitieren.“

Früher gehörte der Bereich Kamen zu Bielefeld. Da es heute aber immer mehr Pakete gibt, kam die dortige Station an ihre Grenzen. „Bis Ende des Jahres werden 750 Millionen Euro in die Modernisierung des Paketversandes investiert“, so Ernzer. Die Bezahlung der Beschäftigten wurde für zwei verschiedene Tarife mit ver.di verhandelt und liegt laut Ernzer über denen der Mitbewerber. „Ein Betriebsrat ist bei uns normal und wird noch eingerichtet“, so Blümer.

Auch für die Umwelt will die DHL etwas tun. „Wir bemühen uns um einen CO2-neutralen Transport der Pakete“, so Ernzer. So werde ein Elektro-Zustellfahrzeug entwickelt. „Bonn wird im Modellversuch komplett mit Elektroautos beliefert“, so der Pressesprecher. In Kamen gebe es zum Beispiel Bewegungsmelder, die das Hallenlicht steuern.
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