Ewige Liebe per Schloss: Trend Liebesschlösser ist in Kamen angekommen

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Kamen: Unkelbrücke |

Allmählich tauchen sie auch in Kamen auf: Liebesschlösser - kleine Vorhängeschlösser, in denen Paare ihren Namen eingravieren, und die sie dann an Brücken befestigen.


Der Schlüssel wird danach ins Wasser geworfen - so soll die Liebe für immer halten. Wo genau der Brauch herkommt, ist unklar. Eine Variante geht von Italien aus, wo es Uniabsolventen eingeführt haben sollen. Auch ein Roman von Federico Moccia und dessen Verfilmung werden als Ursprung angesehen. Wieder andere Quellen nennen osteuropäische Länder. Vermutlich ist der Brauch Ende des 20. Jh. entstanden.

Die Schlösser stehen für die Sehnsucht nach der einzig wahren Liebe. Auch für Treue stehen sie: Der Schlüssel passt in genau ein Schloss - genau wie sich viele Menschen die Liebe ihres Lebens vorstellen. Die Schlösser gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Meist sind die Namen und manchmal auch Jahrestage eingraviert, oft werden sie aber auch draufgeschrieben.

„Wir tolerieren die Schlösser“, teilte Kamens Pressesprecher Hanno Peppmeier auf Anfrage des Stadtspiegels mit. „Wir wissen, dass es in anderen Städten Brücken mit sehr vielen Schlössern gibt. In Kamen haben wir bisher erst eins entdeckt.“ Nur wenn es Probleme gäbe, werde man aktiv. „Solange keine Gefährdung vorliegt und die Brücke nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, machen wir da nichts.“ In anderen Städten wie etwa Berlin ist das Anbringen von Liebesschlössern mittlerweile verboten.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Kamens Brücken auch zu einem Mekka für Verliebte entwickeln. Der Anfang ist gemacht...
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