Selbstversuch: Schluss mit den 33 Modesünden

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Vorher: Stadtspiegel-Mitarbeiter Tobias Weskamp (l.) will sich endlich neu einkleiden. Modeberater Winfried Mattick vom Kaufhaus Schnückel in Unna zeigt ihm, wie er mehr aus seinem Typ machen kann. (Foto: Abel)
Tina: Eigentlich steht er mitten im Leben, unser „Redaktionsküken“ Tobias Weskamp. Aber was sein Outfit betrifft, da muss er sich doch so manche unschöne Bemerkung anhören. Damit soll jetzt Schluss sein: Tobi will´s endlich „Up To Date“.

Tobi: Ich weiß gar nicht, was meine Kolleginnen Tina und Vanessa gegen meine Kleiderwahl haben. Mal ehrlich, was gibt es an einem roten T-Shirt mit Waffelmuster und einer Schlabberjeans auszusetzen? Beides erfüllt seinen Zweck: Ich bin nicht nackt und friere nicht. Trotzdem meint Tina, ich könnte mich ruhig mal etwas flotter kleiden. Und hat auch gleich einen Termin beim Kaufhaus Schnückel an der Massener Straße 2 bis 8 in Unna bei Winfried Mattick gemacht. Jetzt gibt es kein Zurück mehr!

Tina: Ist unser Tobi ein hoffnungsloser Fall was Mode angeht? Mit bangem Blick stelle ich diese Frage an unseren Modexperten. Doch der weiß: „Die gibt es in der Mode nicht!“ Ein wenig skeptisch bin ich schon -aber ich vetraue einfach mal dem Experten.

­Tobi: Okay, vielleicht hat Tina ja nicht ganz Unrecht. Ab und zu könnte ich mich vielleicht moderner kleiden als zu Großmutters Zeiten. Herr Mattick nimmt mir aber schnell die Sorge und macht erste Vorschläge. Nachdem ich allerdings in ein gelbes T-Shirt und ein blaues Hemd mit weißen Punkten geschlüpft bin, weicht meine Skepsis einer vorsichtigen Zustimmung: Die Sachen sehen ja richtig gut aus! Sogar an mir!

Tina: Die Verwandlung kommt schneller als gedacht: eine gut sitzende Jeans, ein T-Shirt und ein Hemd - alles passt, nichts schlabbert. Oh, ist Tobi am Ende doch modern??

Tobi: Ich muss zugeben, da ist was dran. Die Hose kam mir erst zu eng vor, passt dann aber doch erstaunlich gut. Nachdem ich auch noch eine schicke schwarze Lederjacke und einen stylischen gelben Schal trage, fühle ich mich ganz anders. Meinen Kolleginnen fällt auch auf, dass ich eine ganz andere Haltung einnehme als sonst: durchgedrückte Schultern, grader Rücken und mehr Selbstsicherheit. Die Sachen sind richtig gut; sie sind modern, aber nicht zu modisch. Ich hätte nicht gedacht, dass ein paar Klamotten eine solche Änderung bewirken. Gefällt mir!

Tina: Winfried Mattick ist stolz auf sein Werk: Aus dem Stubehocker Tobi ist ein ganzer Kerl geworden. „Bei unserem Job spielt Psychologie ein große Rolle“, meint der Modefachmann. „Und hier habe ich auf Provokation gesetzt.“ Merkt man: plötzlich geht Tobi aufrecht und selbstbewusst.

Tobi: Ich bin richtig begeistert! Die Klamotten haben mir richtig gut gefallen. Meine Befürchtung war, dass ich mir eher verkleidet oder mir mit meinen 31 Lenzen wie ein Teenager vorkomme. Die eine oder andere Anregung werde ich sicherlich im Alltag umsetzen. Von dem Spruch „Kleider machen Leute“ hielt ich ja bisher nicht sonderlich viel, bin jetzt aber doch einer anderen Meinung. Mir hat das Experiment jedenfalls Spaß gemacht!

Der Selbstversuch: Raucherentwöhnung!
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2 Kommentare
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Kerstin Zenker aus Bergkamen | 29.10.2013 | 17:48  
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Mike Redel aus Unna | 29.10.2013 | 19:10  
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