Kamen Open: Deutsches Duo Johannes Härteis/Hannes Wagner gewinnen die Doppel-Konkurrenz

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Das deutsche Duo Johannes Härteis/Hannes Wagner (Blau-Weiss Halle/TC Großhesselohe) gewann die Doppelkonkurrenz bei den Internationalen Westfälischen Tennismeisterschaften in Kamen. (Foto: Westfälischer Tennis-Verband (Christoph Volkmer))
 
Nur strahlende Gesichter bei der Doppel-Siegerehrung der 1. Kamen Open (v. l): Rainer Hartleb (1. Vorsitzender VfL Tennis Kamen), die Finalisten Scott Puodziunas und Bradley Mousley, das Siegerduo Hannes Wagner und Johannes Härteis sowie Elmar Schlüter (Vizepräsident Westfälischer Tennis-Verband) (Foto: Westfälischer Tennis-Verband (Christoph Volkmer))
Kamen: Kamen | Am Samstag (2. Juli) ist mit dem topgesetzten Marc Sieber (ATP 317/Bremerhavener TV v. 1905) der letzte Deutsche in der Einzelkonkurrenz bei den 1. Kamen Open, den mit 10.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Internationalen Westfälischen Tennismeisterschaften, ausgeschieden. Der 28-Jährige unterlag dem acht Jahre jüngeren Franzosen Antoine Hoang (ATP 580) mit 3:6, 6:3, 3:6. Hoang erreichte damit in diesem Jahr sein zweites Finale auf der ITF Tour, einen Titel im tunesischen Hammamet konnte er bereits im April holen.

Der 20-Jährige Hoang startete deutlich besser in die Partie als der Münchener. Er wirkte entschlossener, war aktiver und schneller auf den Beinen, so dass der erste Satz eine deutliche Angelegenheit war. Im zweiten Satz ließ Hoang spielerisch nach und brachte den aus Straubing stammenden Sieber besser ins Spiel, der sich diesen Durchgang mit 6:3 holte. Doch der Franzose setzte sich letzten Endes durch. Allein fünf Mal konnte er seinem Kontrahenten den Aufschlag abnehmen, auch daran konnte man sehen, wie wohl sich der Franzose auf Sand fühlt. Seinen ersten ITF-Titel in diesem Jahr hatte er ebenfalls auf der roten Asche gewinnen können. Der unterlegene Sieber feierte dagegen seine fünf Erfolge in diesen Jahre auf Hartplätzen.

Bis Hoangs Finalgegner feststand, dauerte es einige Zeit. Denn zu Beginn des zweiten Halbfinals zwischen dem an fünf gesetzten Polen Marcin Gawron (ATP 564/Gladbacher HTC) und dem an zwei gesetzten Belgier Christopher Heyman (ATP 328/Solinger TC) kam beim Stand von 2:2 ein ordentlicher Schauer herunter, der eine längere Spielpause nach sich zog. Abgesehen davon und dem ersten Tag der Qualifikation hatten die Veranstalter der 1. Kamen Open in der Turnierwoche sehr viel Glück mit dem Wetter, obwohl die Prognosen an einigen Tagen alles andere als gut gewesen waren.

Nach der wetterbedingten Pause drückte der favorisierte Belgier aufs Tempo, holte sich den ersten Satz mit 6:3 und führte auch im zweiten Durchgang schnell mit 5:1, ehe er den Polen noch einmal rankommen ließ. Gawron konnte auf 3:5 verkürzen. Dann machte Heyman aber dem Spiel ein Ende, indem er den an fünf Gesetzten erneut den Aufschlag abnahm und nach gut anderthalb Stunden den zweiten Satz mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Damit buchte der Belgier gleichzeitig seinen fünften Finaleinzug in diesem Jahr, drei Endspiele davon konnte er gewinnen.

Der an sechs gesetzte Antoine Hoang und Christopher Heyman standen sich im Finale bei den 1. Kamen Open ab 11 Uhr gegenüber. Es war das dritte Aufeinandertreffen der beiden, die beiden vorherigen Partien konnte der Franzose jeweils in zwei Sätzen gewinnen. Allerdings datieren diese Erfolge noch aus dem Jahr 2014.

Härteis/Wagner holen sich Doppel-Titel mit Sieg über Mousley/Puodziunas
Während im Einzel-Finale kein Deutscher mehr dabei ist, haben es im Doppel zwei Deutsche ganz oben aufs Treppchen geschafft: Die an zwei gesetzte deutsche Paarung Johannes Härteis (TC Blau-Weiss Halle) und Hannes Wagner (TC Ismaning) holte sich bei den 1. Kamen Open den Sieg in der Doppel-Konkurrenz. Im Endspiel am Samstagnachmittag (2. Juli) setzten sie sich in einer packenden Partie gegen die topgesetzten Australier Bradley Mousley und Scott Puodziunas mit 7:6(6), 2:6, 10:6 nach 1:31 Stunden durch. Mit dem Erfolg in Kamen fügten Härteis/Wagner ihrer Titelsammlung den fünften gemeinsamen Erfolg hinzu, 2015 holten sie drei Titel gemeinsam, 2014 einen. In diesem Jahr war es für die beiden der erste gemeinsame Turniererfolg.
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