VfL und KSC bilden Jugendspielgemeinschaft – JSG Kamen

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Kamen: Kamen | Völlig unabhängig voneinander hatten die Verantwortlichen in den Jugendabteilungen von VfL Kamen und Kamener SC an einem Wochenende im April die Idee zu einer Jugendspielgemeinschaft. Der Blick auf die Mitgliederentwicklung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat sie zu diesem Entschluss kommen lassen.

Schnell war man sich über das Konzept einig, für die Kamener Fußballjugend unter Beibehaltung ihrer Vereinszugehörigkeit eine neue zukunftsträchtige Heimat zu schaffen. Das Resumee von Übungsleitern, Junioren und Eltern ist hundertprozentig positiv. Als Vorbilder standen die Jugendspielgemeinschaften in Unna/Billmerich, Bockum-Hövel und Holzwickede Pate. Im ersten Jahr ist die Jugendspielgemeinschaft geplant für alle Jugendklassen von den G- bis zu den B-Junioren. Allein die A-Junioren werden unter dem Namen des Kamener SC in der Kreisliga A spielen. Die Überprüfung der Anzahl der aktuellen Jugendspieler hat ergeben, dass die JSG in allen Jugendklassen ausreichend Mannschaften mit einem guten Leistungsanspruch ins Rennen schicken kann.

Die vorrangigen Zielvorstellungen sind:

Kinder und Jugendliche aus der Innenstadt Kamen müssen auch in der Innenstadt Fußball spielen können. Dies schließt auch die Rückkehr in ihre fußballerische Heimat nicht aus.

Die Sicherung einer Leistungsentwicklung mit dem Ziel, bei den D- bis A-Junioren auf einem guten Niveau in den Kreisligen A zu spielen.

Sicherung konzeptioneller Trainingsarbeit durch qualifizierte Übungsleiter.

Die Stärkung des Wir-Gefühls in Kamen wird unterstützt. Alle halten zusammen, egal aus welchem Verein sie kommen.

Das Denken an die gemeinsame Zukunft soll gefördert werden, ohne die einzelnen Traditionen zu vernachlässigen.

Schaffung besserer Argumente für eine schnellere Realisierung eines Kunstrasenplatzes.

In der JSG Kamen sollen beide Vereine gleichrangig vertreten sein. Die Leitung übernimmt Benjamin Wagner vom KSC. Sein Stellvertreter wird Norbert Franzen vom VfL. In den nächsten Wochen müssen nun bis zum Beginn der Wechselperiode die konzeptionellen und organisatorischen Weichen gestellt werden. Dann werden in den wichtigsten Feldern klare Antworten verlangt. Ab dem 17. Juni werden in allen Jugendklassen zu den üblichen Trainingsterminen beider Vereine Möglichkeiten zum Probetraining angeboten.
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