Drei TV Südkamener Ultimate Spieler bei der Beach Weltmeisterschaft

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Uwe kikul, Josef Ganz und Andreas Michler (v.l.n.r.) in Portugal bei der Ultimate Frisbee Weltmeisterschaft
Quinta do Conde (Portugal): Praia do Meco |

Erstmalig wurde eine Beach Weltmeisterschaft in Ultimate Frisbee in der Great Grandmaster Altersklasse (48 +) in Portugal ausgetragen.

Am Anfang des Jahres ging es für die drei Spieler des TV Südkamen 1986 e.V. mit den Vorbereitungen für den Sprung in den Nationalkader los. Es wurden gezielte Trainingseinheiten durchgeführt, um beim ersten gemeinsamen Trainingslager in Berlin eine gute Figur abzugeben. Im Zuge der Vorbereitung ging es noch zu zwei weiteren Vorbereitungsturnieren, nach Südfrankreich bzw. noch einmal nach Berlin.
In das 15 Spieler umfassende Kader des Nationalteams kamen Andreas Michler und Uwe Kikul. Josef Ganz schaffte es in das erweiterte deutsche Kader und sollte zum Einsatz kommen, wenn es Ausfälle im Nationalteam geben sollte.
Allerdings konnte er trotzdem bei der Weltmeisterschaft antreten, denn es gab ein Team aus mehreren Nationen zusammengesetzt, das sogenannten „Currier Island“.
Am 17. Juni ging es dann für alle drei Kamener Richtung Lissabon und von dort aus zum Austragungsort am Praia do Meco. Innerhalb von vier Tagen waren von den Teams jeweils zehn Spiele auszutragen und das bei Temperaturen um die 37 Grad. Innerhalb der Vorrunde konnte das Deutsch Team fünf Siege und drei Niederlagen verbuchen und war somit unter den ersten vier Teams. Im Halbfinale ging es dann erneut gegen die USA und auch dort verlor man wie in der Vorrunde mit 13-8. Im Spiel um den dritten Platz ging es gegen Österreich. In der Vorrunde wurden sie mit 13-5 von dem Deutschen Team geschlagen. Dies gelang dem deutschen Team im Platzierungsspiel leider nicht erneut und sie schlossen mit dem 4. Platz ab.
Das zusammengestellte „Currier Island“ Team mit Josef Ganz fand sich zum allerersten mal einen Tag vor der Weltmeisterschaft zusammen. Dort versuchte man das aus fünf Nationen bestehende Team schnellstmöglich sehr schlagkräftig zu machen. Das gelang ihnen von Spiel zu Spiel immer besser und Sie erreichten am Ende den 9. Platz bei dieser Weltmeisterschaft.

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