Neue Heimat für den Kamener Vereinssport

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Sportler und Funktionäre des TSC und KSC Kamen, Mitglieder aus Verwaltung und Politik, Bauleiter Jörg Walter, Bauunternehmer Stefan Rundholz und Bürgermeister Hermman Hupe feiern das Richtfest am Schulzentrum.
Kamen: Gutenbergstraße |

Im Zuge der Umrüstung der Sportplätze am Schulzentrum der Gesamt- und Realschule an der Gutenbergstraße bekommen auch Kamens Sportvereine TSC und KSC ein neues Vereinsheim. Das Gebäude hat konkrete Formen angenommen und das Richtfest konnte nun gefeiert werden.

„Gerade der Vereinssport im Fußball soll die Möglichkeit haben, sich in Kamen zu entwickeln, wie er es verdient“, betonte Kamens Bürgermeister Herrmann Hupe in seiner Rede beim Richtfest vor den versammelten Vertretern aus Verwaltung, Sport, Baugewerbe und Politik. Die Sportplätze an der Gutenbergstraße 2 wurden von Asche und Kunstrasen umgerüstet und die bisherigen Vereinsheime des KSC und des TSC Kamen den neuen Standort verlegt, der im Februar 2016 eröffnet werden soll.
Das neue Gebäude ist eingeschossig angelegt und in die drei Teilbereiche unterteilt: Umkleiden, Vereinsheim TSC und Vereinsheim KSC. Nach Süden hin wird sich das Sportlerheim mit seinen Eingangsbereichen künftig als schlichter, mit Aluminium bedeckter Baukörper präsentieren. Die geöffneten Fassade soll den Nutzern den Ausblick auf die angrenzenden Sportplätze ermöglichen, die von der Gesamtschule Kamen und der Fridtjof-Nansen-Realschule für den Schulsport genutzt werden, die ebenfalls ins Vereinsheim dürfen.
Einige Diskussionen gab es dennoch beim Richtfest zwischen Vereinen und Politik. Warum hat es mit dem Neubau solange gedauert und warum ist das Vereinsheim so weit entfernt vom eigentlichen Fußballplatz? Wie kann der für Vereine wichtige Verkauf von Speisen und Getränken an Spielterminen bald organisiert werden? Das waren Fragen, die sich zum Beispiel Thomas Kock, Beisitzer im TSC, stellte. Der Vorstand des TSC war aus Unzufriedenheit mit Situation um das einen halben Kilometer von der Spielstätte entfernt liegende Vereinshaus geschlossen nicht zum Richtfest erschienen und hatte zuvor für eine kostengünstigere Erweiterung der alten Vereinshütte plädiert. Viele der anwesenden Vereinssportler inspizierten die neuen und modernen Räumlichkeiten aber auch mit großer Vorfreude.
Das frische Sportlerheim wird im Auftrag der Stadt Kamen für über eine Million Euro gebaut. „Wir sind stolz auf diesen Bau, den wir lange gewollte haben“, unterstreicht der Bürgermeister. „Mit einer Verzögerung der Fertigstellung ist nicht zu rechen. Alle wettempfindlichen Arbeiten sind bereits getan“, sagt Stefan Rundholz vom Bauunternehmen Rundholz, das auch schon das Athletenhaus der SportCentrums Kaiserau und das Hans-TIlkowski-Haus gebaut hat. Auch die Kosten sind durch einen Pauschalauftrag gedeckelt und können nicht nachträglich steigen.
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