Spatenstich für geplantes Schießzentrum

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Entwurf des geplanten Schießzentrums Unna-Hamm. Grafik: privat
Bergkamen. Reinhard Middendorf, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, und Prof. Dr. Lothar Reinken, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Hamm, gaben den Termin für den Spatenstich des geplanten Schießzentrums Unna-Hamm in Bergkamen bekannt. Am Freitag, 2. Juni, soll um 11 Uhr der erste Spatenstich für den Bau erfolgen.
Der geplante Schießstand, der aus einem jagdlichen Schießstand, einer Raumschießanlage und einem Geschäft mit Büchsenmacherei bestehen wird, ist in dieser Form einmalig in Deutschland. Die Kreisjägerschaften, die gemeinsam die GmbH Schießzentrum Unna-Hamm gegründet haben, werden den jagdlichen Schießstand betreiben. Dieser besteht aus vier 100 Meter Bahnen, fünf Pistolenbahnen, einer Kipphasenanlage und der Möglichkeit des Schießens auf den „laufenden Keiler“. Die Raumschießanlage und das Geschäft mit Büchsenmacherei werden durch die GmbH vermietet.
Beweggründe für den Bau eines neuen Schießzentrums gibt es viele. Die Jägerschaft hat hier die Möglichkeit alle staatlich geforderten Schießnachweise abzuleisten. Zudem kann die Jungjägerausbildung der Kreisjägerschaften Unna und Hamm dann vor Ort zentral stattfinden. Der Schießstand beinhaltet zudem die Möglichkeit des Trainings und Ausbildung von Bundespolizei und Zoll. So soll nach der Fertigstellung der Schießstand vormittags durch verschiedenen Behörden ausgelastet werden. Am Nachmittag wird der Schießbetrieb für Jägerinnen und Jäger möglich sein. Die Kreisjägerschaften wollen das Außengelände des Zentrums nutzen, um pädagogisch im Bereich Lernort-Natur tätig zu sein.
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