Kabarettabo Kamp-Lintfort geht in die 2. Saison!

Wann? 27.10.2017

Wo? Stadthalle, Moerser Straße 167, 47475 Kamp-Lintfort DE
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Kamp-Lintfort: Stadthalle | Das Kabarettabo Kamp-Lintfort geht in die 2. Spielzeit. Und wieder sind namhafte Kabarettisten ab Herbst in der Stadthalle Kamp-Lintfort mit von der Partie. Fünf Veranstaltungen bei fester Platzgarantie. Der Vorverkauf ist inzwischen angelaufen. Abos sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Infos und Abos unter http://www.wellmann-concerts.de/

27.10.2017

Dave Davis "Blacko Mio"

Frohlocke, Deutschland! Es geht uns gut! Wir sind eines der reichsten Länder der Erde.Doch das deutsche Volk ist verängstigt und Dave Davis ist sich sicher: Schriebe er ein Buch mit dem Titel “Lebe dich nicht – sorge!“, es wäre der Jahresbestseller.

Ja, so manches scheint ungewiss in diesem Land: Wie wahrscheinlich ist es, nach einem Tauchgang in der Ostsee im Taucheranzug von randalierenden Burkinigegnern zusammengeschlagen zu werden?

Wie steht´s mit dem Anstand in diesem Land, wenn man hilflose Tankstellentoilettenschlüssel nur durch das aufwendige Behängen mit kaputten Faxgeräten oder Nähmaschinen vor der Entwendung bewahren kann?

Was ist zum Beispiel ein „Professx“? Vielleicht ein Nerd aus Gallien?

Dave Davis beantwortet die Fragen der Zeit - gesellschaftskritisch hinterfrag er die Verhältnisse der heutigen Zeit








07.12.2017:

Frank Goosen "Krippenblues"
Weihnachten – eigentlich ein Geburtstag wie jeder andere auch, nur kommt das Geburtstagskind selten vorbei, um einen auszugeben. In seinem Erfolgsprogramm „Krippenblues“ beschäftigt sich Frank Goosen mit den besinnlichen, vor allem aber mit den weniger besinnlichen Seiten dieses Festes.

Wann fängt Weihnachten eigentlich an? Wird die Vorweihnachtszeit nicht immer weiter Richtung Spätsommer gezogen? Ist das Schmücken des Weihnachtsbaumes tatsächlich Männersache? Fällt Rosenkohl als Beilage zu den Weihnachtsrouladen nicht unter das Verbot biologischer Kampfstoffe?

Goosen schöpft aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz nach vier Jahrzehnten als Weihnachtsgeschädigter: früher als Einzelkind selbst Mittelpunkt des Festes, heute nur noch der Mann, der die Kamera bedienen darf, während die eigenen Kinder die reichhaltigen Geschenke auspacken. Früher Weihnachten mit Omma, Oppa, Onkel Paul und Tante Anni, heute „Party für Jesus“ im modernen Kindergottesdienst.
Vielleicht werden Sie nach diesem Abend Lichterschmuck in Wohnzimmerfenstern mit anderen Augen sehen oder mehr Verständnis für ihren gestressten Buchhändler im Weihnachtsgeschäft aufbringen.





25.01.2018

Margie Kinsky & Bill Mockridge "Hurra, wir lieben noch"

Margie Kinsky und Bill Mockridge sind nicht nur erfolgreiche Comedians, Schauspieler und Buchautoren, sondern auch seit 33 Jahren ein glückliches Paar mit sechs properen Söhnen. Die sind mittlerweile flügge und aus dem Haus. Und was nun? Margie und Bill entdecken – nicht ganz freiwillig nach Jahrzehnten mit einer turbulenten Familie – ihr neues gemeinsames Leben jenseits von Haushaltsroutine und Lindenstraße, aber diesseits von Kreuzworträtsel und Seniorenteller.

Doch auch bei zwei Gute-Laune-Botschaftern wie Margie und Bill geht das nicht immer ohne Reibungen ab und so ist einiger Zündstoff vorprogrammiert. Denn es ist gar nicht so einfach, zwei so unter- schiedliche Charaktere unter einen Hut zu bringen: Margie, die temperamentvolle Römerin mit dem frechen Mundwerk und der bedächtige, in sich ruhende Bill mit dem Schalk im Nacken. Das gab Zündstoff genug in über 30 Jahren, aber ihre unkaputtbare Liebe und eine dicke Prise Humor haben ihnen geholfen, sich immer wieder zusammen zu raufen. Es scheint unmöglich, aber es geht! Wie, das zeigen die beiden in ihrem urkomischen, schonungslosen und kurzweiligen Kabarettabend „Hurra, wir lieben noch!“.
Bill über Margie: „Mein letzter Wille: Streut meine Asche über die Kasse von TK Maxx. Dann weiß ich, dass Margie mich mindestens einmal am Tag besucht!“ Margie über Bill: „Ich bin Römerin, ich reg’ mich gerne auf. Da bringt mich der Holzfäller mit seiner stoischen Ruhe manchmal ganz schön auf die Palme!“ „Hurra, wir lieben noch!“, der erste gemeinsame Kabarettabend von Margie Kinsky und Bill Mockridge, startet im Herbst 2017.








09.02.2018

Carnela de Feo "Die Schablone, in der ich wohne"

.Man muss sich in dem Wettlauf der Witzgestalten schon was einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben. Optisch gelingt das Carmela de Feo ja schon mal hervorragend: Mit schwarzem Haarhäubchen und biederem Fräulein-Rottenmeier-Gouvernanten-Graufrack hat sie schon mal 1a-Wiedererkennungswert. Und auch was die Instrumentenwahl betrifft, ist die Akkordeonistin auffallend konkurrenzfrei. Und wenn die „Schwarze Witwe der Volksbelustigung“ verkündet „Man nennt mich La Signora und ich bin eine Frau“, ist eigentlich alles gesagt. Aber noch längst nicht gesungen. Ob Pinks „Rock Star“ oder Whams „Wake Me Up Before You Go-Go“, mit eingedeutschten Texten macht sie mal gleich klar, wer hier die RuhrGEBIETERIN ist. Und die kniebestrumpften Beine fangen nicht nur hemmungslos an zu steppen, sondern gehen auch gnadenlos noch dahin, wo es wehtut: Mitten ins Publikum.








16.03.2018

Wilfried Schmickler "Das Letzte"

Immer mehr Menschen in Deutschland fallen ab vom Glauben an die Grundordnung und füllen das entstehende Vakuum mit Misstrauen und Hader: Politiker? Alle Verbrecher! Medien? Alle verlogen! Fremde? Alle verdächtig!

Ob Regierungs-, Partei- oder Fernsehprogramm – die Adressaten verweigern die Annahme, wenden sich resigniert ab und denken: das ist doch das Letzte!

Hier aber krankt der vermeintlich gesunde Menschenverstand. Denn das Letzte kommt kurz vor dem Ende. Doch ein Ende ist nirgends in Sicht. Es hört einfach nicht auf. Das letze Gefecht war nur der Vorkampf, das letzte Wort nur der Auftakt für die nächste Jahrhundert-Rede und die letzte Sau nur die Vorhut der Herde, die gleich danach durchs globale Dorf getrieben wird.

Und deshalb: das Letzte, was die Zukunft braucht, sind Frust und Verdruss. Wilfried Schmickler, der Mann für die kurzweiligen zwei Stunden, kümmert sich drum. Ob als Kleinkunst-Vagabund auf den Bühnen dieses Landes, als Kolumnist im Westdeutschen Rundfunk oder als Rausschmeißer in den Mitternachtsspitzen – Schmickler will immer nur das eine: „Gute Unterhaltung. Denn Gründe für schlechte Laune gibt es eh zu viele!“

Und so versucht sich der Leverkusener Werks-Kabarettist auch in seinem siebten Programm als Stimmungs-Aufheller und Muntermacher. So gründlich wie möglich und so aktuell wie nötig.

Wie spricht der Häuptling der letzten Mohikaner? „Wenn das letzte Witzchen gerissen, das letzte Liedchen gesungen, das letzte Gedichtchen aufgesagt, dann werdet Ihr merken, dass man ein altes Programm nicht zweimal sehen kann.“



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