„Wir sind das Wertvollste in Moers“ - ENNI präsentiert Rekordergebnis in 2014

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Stefan Krämer präsentiert Rekordergebnis.

Die neue Energiewelt ist dezentral, kundennah und grün. So grün wie der Niederrhein? Vielleicht, denn den will die ENNI in der Energiewende managen.

Die besten Voraussetzungen hat sie dafür: Der Rekordumsatz von 176 Millionen Euro ist dabei nur ein Aspekt, der den Energieverorger dazu prädestiniert, flächendeckend den Niederrhein zu erobern. Allein der Unternehmenswert hat sich in den letzten 14 Jahren von 58 Millionen Euro auf 216 Millionen Euro gesteigert. Einen Bilanz, die nicht nur Geschäftsführer Stefan Krämer strahlen lässt. Denn auch die Belegschaft profitiert in Form von Sonderprämien von diesem Ergebnis.
Aber auch Moers tut diese Erfolgsgeschichte gut, wenn man allein an kulturelle Veranstaltungen, wie die ENNI „Night of the Bands“, die ENNI Laufserie oder das ENNI-Ballonfestival denkt.

Doch wie kommen solche Rekordergebnisse zustande in Anbetracht von Tatsachen wie, dass das Jahr 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung war, elektronische Geräte immer stromeffizienter arbeiten oder Häuser dank KfW-Kredite immer häufiger zu Energiesparhäusern modernisiert werden?

„Es stimmt, dass das Stammgeschäft absolut rückläufig ist, die Einwohnerzahl stetig abnimmt und sich immer mehr Wettbewerber positionieren“, erläutert Krämer. Ein Grund, warum die ENNI eine neue strategische Ausrichtung wählte. Unter anderem beinhaltet dies, dass Strom und Gas auch außerhalb der Grenzen angeboten wird. Was Privatkunden angeht, ist dies die ganze niederrheinische Region, vor allem in der Region zwischen Rheinberg und Xanten, was die gewerblichen Kunden angeht, erstreckt sich dieses bereits bundesweit. Darüber hinaus fungiert die ENNI ebenfalls als Dienstleister und generiert Beteiligungserträge.

„Was anfangs als ein Ausgleich zu den sinkenden Absätzen angedacht war, ist nun ein Zugewinn geworden“ erklärt Krämer und betont, dabei, dass auf diese Weise die Preispolitik stabil niedrig gehalten werden kann, aber auch Verlustgeschäfte wie Bäder und Eishalle refinanziert würden.

„Der Schwerpunkt der neuen Aktivitäten soll im Bereich der Energiewende liegen, und im sukzessiven Wachstum am Niederrhein“, so Krämer weiter. Erster wirklich großer Erfolg ist die Zusage der Stadt Rheinberg, was die Gasnetzkonzessionen für die nächsten 20 Jahre angeht. Aufseiten des Energieversorgers gibt man sich selbstbewusst. Zum ersten Mal habe man einen bestehenden Energieversorger, in diesem Falle Gelsenwasser, verdrängen und sich gegen Riesen wie RWE durchsetzen können.

„Dies ist ein strategisches Signal. Wir haben die Durchsetzungskraft und das beste Angebot gemacht. Dies wird auch zukünftig Kunden nach sich ziehen“, betont Krämer und verweist in Hinblick auf die Rekordbilanz auf die Bedeutung der ENNI für Moers. „Wir sind das Wertvollste in Moers“, ergänzt er lachend.

Dass man sich jetzt nicht ausruhe, sei selbstverständlich, „es gibt viele Visionen“. Eine davon beispielsweise in Anlehnung an ein Aachener Pilotprojekt, aus warmen Abwasser neue Energie zu generieren, oder Gesamtpakete für Selbstversorger anzubieten. „Aber das liegt in der Zukunft. Wir machen einen Schritt nach dem anderen.“
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