Stadt Kamp-Lintfort reagiert auf steigende Nachfrage bei Kinderbetreuung

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Die Erzieherinnen (v.l.n.r.) Maren Dahl, Anke Burbaum, Laura Vrolyks und Alena Gerfers im Kreise ihrer Schützlinge. Foto: Stadt Kamp-Lintfort

Noch vor wenigen Jahren lagen die Geburtenzahlen in Kamp-Lintfort bei etwa 250 pro Jahr. Dementsprechend plante die Stadt die Kita-Plätze. Durch die gestiegenen Geburtenzahlen von allein 330 Geburten in 2016 und Zuzüge sind bereits mehr Kinder in Kamp-Lintfort als gedacht. Eine erfreuliche Nachricht und sicherlich auch ein Zeichen für den Erfolg des Programms „Kinderfreundliches Kamp-Lintfort“.

Die Stadt lässt daher in den kommenden Jahren mehrere neue Kitas bauen, die 2018 und 2019 in Betrieb gehen sollen. „Da aber bereits jetzt und für das Kita-Jahr 2017/2018 viele Anmeldungen zur Kinderbetreuung vorliegen, haben wir zwei Großtagespflegegruppen jetzt schon eröffnet, um weitere Plätze anbieten zu können“, erläutert Lydia Kiriakidou, Leiterin des Amtes für Schule, Jugend und Sport.

Dafür hat die Stadt Kamp-Lintfort zwei Wohnungen auf der Moerser Straße und am Landwehrweg angemietet. Dort betreuen jeweils zwei Erzieherinnen kleine Gruppen von je neun Kindern. Bei den Krabbelkäfern auf der Moerser Straße und bei den Waldkäuzchen am Landwehrweg werden Kinder im Alter von einem bis zu vier Jahren betreut. Die Tagespflegegruppen kooperieren mit städtischen Kitas, sodass auch ein fachlicher Austausch immer gegeben ist.

„Neben diesem Betreuungsmodell sucht das Jugendamt weiter interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Tätigkeit als selbständige Tagespflegeperson vorstellen können. Im April startet im Haus der Familie ein Qualifizierungskurs. Für Rückfragen steht das Team der Kindertagespflege im Jugendamt gerne bereit“, sagt Kirsten Penk als eine Ansprechpartnerin der Verwaltung.
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