„Du bist, was du isst“... und noch viel mehr - Der AOK-Förderpreis 2015 sucht gesundheitsfördernde Projekte für Kinder und Jugendliche

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In Gesundheitsthemen den Durchblick behalten...
 
Günther Lohmann von der AOK Rheinland / Hamburg erläutert im Gespräch mit dem Wochen-Magazin die Relevanz von Prävention im Gesundheitswesen. (Foto: Heike Cervellera)

Gewicht ist schon lange keine alleinige Frage der Ästhetik mehr, vielmehr ist es eine Frage der Gesundheit. Denn der Slogan „Du bist, was Du isst“ pointiert ein wichtiges Faktum der Körpergesundheit.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist in Europa jedes dritte Kind im Alter von elf Jahren übergewichtig oder adipös. Ein Alarmschrei, dessen Hall schon längst in der Welt verhallt ist. Denn trotz der erschreckenden Zahl ist in der gesellschaftlichen Wahrnehmung noch nicht die Dramatik wahrzunehmen, die es bedürfte. Denn Übergewicht ist keine Frage von Ästhetik, von „in“ und „out“ oder von „cool“ oder „uncool“. Übergewicht ist eine absolut ernstzunehmende Erkrankung, die die Grundlage für elementare Folgeerkrankungen bildet. Diabetes II oder Herzkreislauferkrankungen sind da nur zwei Schlagwörter.
„Man muss das Thema mehr in die Öffentlichkeit bringen“, sagt Günther Lohmann von der AOK Rheinland / Hamburg, gerade in Hinblick auf die heranwachsende Generation. „In kaum einer Lebensphase verändert sich so viel wie in der Kindheit und Jugend. Da werden die Weichen gestellt, die in Form von Gewohnheiten und Einstellungen unser ganzes Leben prägen.“
Waren in früheren Zeiten noch die typischen Kinderkrankheiten eine Bedrohungen, stehen heute Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und Drogenmissbrauch an dieser Stelle.

Um diesen Erkrankungen vorzubeugen wurde das Projekt „STARKE KIDS NETZWERK“ der AOK Rheinland / Hamburg initiiert, an dem sich auch die AOK in Rheinberg beteiligt. Gesucht werden gesundheitsfördernde Projekte für Kinder und Jugendliche im Kreis Wesel, die sich in den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Suchtmittelvermeidung oder eine Kombination aus jenen bewegt. Bewerben können sich Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen, Freizeiteinrichtungen, Vereine und Institutionen sowie Ärzte und Krankenhäuser aus dem Kreisgebiet, die sich in der Kinder- und Jugendgesundheit engagieren.

Mutmacher, Anpacker und Visionäre


„Gesucht werden Mutmacher, Anpacker und Visionäre, die unsere Kinder fit für die Zukunft machen. Sie müssen mit Spiel und Spaß motiviert werden, um etwas für die Gesundheit zu tun,“ so Günther Lohmann. Teilnahmebedingung ist hierbei, dass das jeweilige Projekt den Aspekt der Nachhaltigkeit erfüllt. Diese Nachhaltigkeit soll natürlich in der Bewerbung der jeweiligen Projekte erläutert sein. „Die Maßnahmen sollen einen Veränderungsprozess in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen einleiten. Es darf sich also nicht um eine rein Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme handeln“ erläutert Lohman und weist auf einige bereits gelaufene Projekte hin. „In der Vergangenheit haben wir schon viele Projekte unterstützt. Zum Beispiel das Projekt ,Wassergewöhnung für Vorschulkinder im Kindergarten‘. Hier wurde der Bereich Bewegung in den Fokus gesetzt und auch die Nachhaltigkeit war durch den Erwerb spezifischer Fähigkeiten gegeben.“
Darüber hinaus bietet die AOK noch weitere Angebote zur Förderung der Gesundheit an, angefangen vom Kleinkind bis hin zum Erwachsenen. „Erste Hilfe am Kind“, „AOK-Jolinchen-Kids-Angebote für Kindergärten“, „AOK-Schulen in Bewegung“ oder der „AOK-Nichtraucherwettbewerb“ sind da nur einige Beispiele.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar


Frühzeitige Prävention ist somit die Grundlage, um das Risiko späterer Erkrankungen zu minimieren. Ein heres Ziel, das der AOK-Förderpreis 2015 - Kreis Wesel ebenfalls unterstützt.
Zu gewinnen ist eine Projektunterstützung von bis zu 3.000 Euro.
Eine sachkundige Jury aus den Reihen des Netzwerkes wird unter den eingereichten Projekten die drei besten auswählen und prämieren. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.aok.de/rh.
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