Kamp-Lintfort, den 22.04.2015. Erneute Niederlage in der Vierkampfliga für Gut Stoß Rossenray!

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Es war mehr drin an diesem Abend, unter Wert verkauft sich die Vierkampfmannschaft von Gut Stoß Rossenray in ihrem letzten Meisterschaftsspiel in der Vierkampfliga bei den „Grün-Weißen“ in Asberg und verliert mit 2 : 6.


Auf einem erneut sehr gutem Leistungsniveau präsentierte sich der zur Zeit sehr formstarke Rossenrayer Reinhard Sonntag. Schon in der ersten Aufnahme begann er in der Freien Partie gegen die Asbergerin Brigitte Lampmann mit einer 49er Serie zum souveränen 150 : 23 Sieg in 16 Aufnahmen.

Im Einband hatte es der Lintforter Siegfried Fischer mit dem Asberger Manfred Lamza zu tun. Diese Partie war von der Spannung und ständigen Führungswechseln geprägt. Keiner der beiden Akteure konnte sich im Laufe des Spiels vom anderen absetzen. So stand es in der letzten Aufnahme 52 : 49 für Manfred Lamza. Siegfried Fischer hatte jedoch Nachstoß und benötigte 3 Points für ein Remis bzw. 4 Points für den Sieg. Es knisterte förmlich vor Spannung in der Luft. Er setzte zum Nachstoß an, Tempofehler und ein Konter beendete seine und die Hoffnungen seiner Mannschaftskameraden, die Partie ging 52 : 49 in 25 Aufnahmen zu Gunsten des Asbergers aus.

Im Dreiband traf der Klosterstädter Michael Schiff auf dem zur Zeit besten Asberger Dreibandakteur Dieter Gawlik. Zu Beginn der Partie hielt Michael Schiff gut mit und machte Dieter Gawlik das Leben schwer. Doch je länger die Partie voranschreitete wurde der Asberger immer sicherer und gewann schließlich deutlich mit einem guten Dreibandschnitt von 1,07 und 30 : 16 Points in 28 Aufnahmen. Trotz einiger Tempofehler konnte Michael Schiff mit seinem Durchschnitt von 0,57 zufrieden sein. Von ihm kann man in der kommenden Saison sicherlich noch einiges, erfreuliches erwarten.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte dagegen der Rossenrayer Andreas Meichsner im Cadre 35/2. Er sollte gegen den Asberger Guido Lampmann antreten, auf dem Papier eigentlich eine ausgeglichene Partie. Andreas Meichsner begann auch hoch konzentriert und erspielte in 3 Aufnahmen schon 45 Points, dann riss jedoch der Faden ab, und die unkonventionelle Spielweise seines Gegners ließ es nicht mehr zu, seine Technik auszuspielen. Völlig entnervt, ob seiner Leistung musste er die Partie und den Sieg seinem Asberger Gegner mit 99 : 125 Points in 18 Aufnahmen überlassen.

An diesem Abend hätte das Ergebnis in der Vierkampfliga auch durchaus zu Gunsten der Lintforter Billardathleten ausgehen können.

Am kommenden Freitag, den 24.04. um 18 Uhr, stellt sich die 2. Mannschaft des Billardclubs Gut Stoß Rossenray in der Freien Partie gegen Asbergs zweite zur Meisterschaftsfeier im Vereinsheim an der Moerser Str. an. Denn am letzten Spieltag dieser Klasse ist sie bereits mit 5 Punkten Vorsprung Meister, und schickt sich an diesen Titel ungeschlagen, ohne eine einzige Niederlage zu erspielen.
Auch die 3. Mannschaft des GSR kann im Falle eines Auswärtsieges in Asberg an diesem Freitag auf eine eindrucksvolle Saisonleistung und einem guten 3. Platz in dieser Liga zurückblicken.

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