Stark ersatzgeschwächte u14.2 gewinnt auch in Lintfort

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Kamp-Lintfort: Glückauf-SH | Unmittelbar vor dem Spiel in Lintfort erreichte Coach Andreas Rimpler eine schlechte Nachricht nach der nächsten. Insgesamt sieben seiner zwölf Spieler mussten kurzfristig aus gesundheitlichen oder schulischen Gründen absagen. Und selbst die fünf Spieler, mit denen er sich auf den Weg machten, waren gesundheitlich angeschlagen. Zu allem Unglück prellte sich Emircan Ider kurz vor dem Spiel das Handgelenk, biss aber auf die Lippen, damit das Spiel überhaupt stattfinden konnte.

Entsprechend waren die Vorgaben von Coach Rimpler konzentriert, aber nicht zu aggressiv zu verteidigen, dumme Fouls möglichst zu vermeiden und kräftesparend nach vorne zu spielen. Dass die Anfangsphase den Lintfortern gehörte, die die anfängliche Unsicherheit geschicht ausnutzten und nch fünf Minuten 11:4 führten konnte vor diesen Hintergründen nicht überraschen. Nach einer Auszeit und einer Umstellung in der Defense fanden die Duisburger aber langsam ins Spiel zurück, verteidigten besser trauten sich im Angriff mehr zu und konnten so den Rückstand bis zur Viertelpause in eine 13:11-Führung umwandeln.

Im zweiten Viertel hatten sich die Westler dann endgültig auf die Situation eingestellt und beherrschten den Gegner nach belieben. Hinten wurde gut verteidigt und vorne jede Möglichkeit genutzt, zum Korb zu ziehen, wobei auch immer ausgenutzt wurde, wenn ein Mitspieler besser positioniert war. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Duisburger so auf 32:19 absetzen.

Nach der Pause versuchten die Gastgeber sich wieder ins Spiel zurückzukämpfen, trauten sich im Angriff wieder mehr zu, wobei sich die Westler aber nicht aus der Ruhe bringen ließen und den Vorsprung souverän verteidigten. Als die Lintforter zum Ende des Drittels hin wieder schwächelten, nutzen die Duisburger dies, um den Vorsprung weiter auzubauen und mit einer vorentscheidenden 56:32 Vorsprung ins Schlussviertel zu gehen.

Hier machte sich dann der kräftezerrende Kampf bemerkbar, die Abschlüsse wurden unkonzentrierter. Da die Defensearbeit aber nicht vernachlässigt wurde, bekamen die Gäste keine Chance mehr, das Spiel zu kippen. Am Ende konnten die Westler einen klaren 64:40 Erfolg die Heimfahrt antreten.

Coach Andreas Rimpler war nach dem Spiel mehr als stolz auf seine Jungs. "Wenn ein Emircan Ider trotz Schmerzen im Handgelenk sich 40 Minuten durchbeisst, wenn ein Dustin Poerschke trotz einer Zerrung in der Wade sich nicht zu schade ist, zu laufen, dann spricht das für die Moral der Jungs. Ganz zu chweigen von der großenteils cleveren art zu verteidigen, dumme Fouls zu vermeiden."

Es spielten: Muhamed Rasul (30 Punkte), Dustin Poerschke (20), Sefa Cahmah (14), Salih Asic, Emerican Ider.
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