Wie wär's denn mal mit Square Dance?

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Kamp-Lintfort: Familienzentrum Terhardtshof | Walzer, Samba, Tango, Disco-Fox, Hip Hop, …….
Diese Tänze sind jedem bekannt und man hört und sieht auch viel darüber! Aber was ist mit Square Dance? Gehört hat man auch schon davon, aber was verbirgt sich hinter diesem Tanzsportnamen und wo kann man Square Dance tanzen?

Allgemein wird angenommen, dass der Square Dance in Amerika entstanden ist. Das ist so nicht ganz richtig. Diese Tanzsportart hat sich im Laufe der Jahrhunderte aus vielen verschiedenen Volkstänzen entwickelt. Würde man einen detaillierten „Stammbaum“ erstellen wollen, so wäre dieser sehr verzweigt und einige Seiten lang. Aus diesem Grunde sei die Entstehung nur kurz zusammengefasst:
Gehen wir nicht weiter zurück als ins 17. Jahrhundert. In dieser Zeit breitete sich der lockere und fröhliche europäische „Country Dance“ nach Amerika aus. Beeinflusst worden war er unter anderem von Tänzen aus den französischen königlichen Ballsälen und englischen Wiesen- und Hoftänzen. In Amerika vermischten sich dann die dortigen Tanzsitten- und gebräuche mit den europäischen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts veränderten sich die Tänze immer wieder und entwickelten sich auch weiter. So fand man dann z. B. auch Eigenschaften des Walzers, der Polka und der Mazurka darin wieder. Endlich entstand dann aus allen bekannten Tänzen eine amerikanische Mischform; der Square Dance. Doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts starb diese Tanzart aus. Ca. 1926 wurde der Square Dance teilweise wieder aufgenommen (Eastern Square Dance) und wurde 1930 durch westliche Merkmale erweitert (Western Square Dance). Dies war die Geburtsstunde des heutigen American Square Dance!

Um Square Dance tanzen zu können, benötigt man 4 Tanzpaare, wobei „Paar“ nicht automatisch Mann und Frau bedeutet. Da es häufig einen Mangel an männlichen Tänzern gibt, übernehmen viele Frauen diesen Part. Die Paare stehen sich in einem Quadrat gegenüber. Ein sogenannter „Caller“ ruft den Tänzern nun zu, welche Figuren zu tanzen sind. Als musikalische Untermalung dienen Lieder aus fast allen Musikrichtungen. Die Figuren haben englische Namen, so dass ein ausgebildeter Tänzer überall auf der Welt diesem Tanzsport nachkommen kann. Die Ausbildung zum „Bachelor of Square Dancing“ erfolgt in einer Zeitspanne von ca. 9 Monaten. In dieser Zeit erlernt der „Student“ (Anfänger) 68 Figuren. Beherrscht er diese, so kann er an speziellen Square Dance-Veranstaltungen teilnehmen und auch andere Clubs besuchen. Folglich gibt es genügend Möglichkeiten, diese Tanzsportart auszuüben.
Square Dance-Clubs gibt es fast in jeder Stadt. Somit besteht eine sehr gute Chance, Square Dance zu erlernen. In der Regel führen die Clubs im Herbst Anfängerkurse (Class) durch! Vorab werden Schnupperabende (Open House) veranstaltet, damit man die Möglichkeit hat, sich genauer über diesen Tanzsport zu informieren und ihn auch selbst auszuprobieren.
Die Plucky Runaways aus Kamp-Lintfort z.B. laden ein zum Schnupperabend mit kostenlosem Workshop am 28.08. und 04.09. jeweils ab 20.00 Uhr im Familienzentrum Terhardtshof, Vinnstr. 42b, 47475 Kamp-Lintfort. Kontakt: Tel.: 02845/10521 (Heidi), sdcpluckyrunaways@gmail.com (Conny). Infos unter www.plucky-runaways.de oder Facebook: Square Dance Club Kamp-Lintfort!
See you in a square!
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