Gärtnern am Spoykanal - Kleve wird essbar

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Hier nehmen alle einen Spaten ind ie Hand.
Kleve soll essbar werden. Den Grundstein dafür legten in der vegrangenen Woche aktive Gärtnerinnen und Gärtner am Spoykanal..

Neben Herbert Looschelders und Guido Burmann, den Initiatoren des Porjektes, hatten gärtnerisch bewanderte Stadtbewohner dne Weg an den Spoykanal gefunden - unter anderem waren aber auch zwei Studenten der Hochschule Rhein-Waal mit dabei. Sie hatten tagsüber schon dafür gesorgt, dass aus ehemaligen Grasflächen Gärtnerland wurde. Mit Pflanzen aus dem eigenen Garten bewaffnet machten sich die Klever an die Arbeit - bestaunt von Fußgängern, die mit der Aktion zunächst wenig anzufangen wussten. Anwohner werden ein wachsames Auge auf die Pflänzchen haben - das wurde auf jeden Fall versprochen. Und: Mitmachen kann jeder.

Was da in der vergangenen Woche seinen Anfang nahm, war die Idee, Kleve essbar zu machen. „Das heißt, dass wir gerne daran mitarbeiten möchten, dass in der Stadt frisches Gemüse, frische Kräuter, vielleicht auch Obst wachsen und gedeihen - und dass sich jeder nehmen kann, was er möchte, wenn die Sachen reif sind“, sagt Guido Burmann, neben Herbert Looschelders einer der Initiatoren der „Essbaren Stadt“.

Die Idee zum Urban Gardening hält inzwischen in vielen Städten Einzug. Ein prominentes Beispiel sind die Prinzessinnengärten in Berlin - ein weiteres kann in Andernach besichtigt werden. Dort wird seit einigen Jahren auf den Grünflächen der Stadt gegärtnert. Trotz der professionellen Unterstützung - eine Gärtnermeisterin hilft bei der Umsetzung - spart die Stadt Geld, denn viele Grünflächen, die ständig gemäht werden müssen, gibt es nicht mehr. Außerdem wird dort altes, heimisches Saatgut für den Anbau verwendet. „Nein, Angst vor Vandalismus haben wir nicht“, lacht Guido Burmann, der in der vergangenen Woche mit weiteren Unterstützern den Grundstock zu Kleves Prinzengärten legte. Am Spoykanal darf geackert und gepflanzt werden, die Stadt hat dort einiges an Fläche zur Verfügung gestellt. „Darüber freuen wir uns natürlich - aber jetzt wollen die Johannisbeeren in den Boden“, sagt Herbert Looschelders, nimmt den Spaten und arbeitet eifrig weiter.
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