KAB-Spielschar Materborn servierte erfrischenden Schwank

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Die Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt, denn die Frühjahresinszenierung der KAB-Spielschar Materborn "Tante Tillys Testament" wurde zu einem großen Erfolg.

Diese Komödie von Jupp Holstein begeisterte das Klever Publikum, aber auch viele Gäste von auswärts. Es stimmte aber auch alles: Bühnenbild, Kostüme, Requisiten, Maskerade und nicht zuletzt die hervorragenden Leistungen der Laienschauspieler der Materborner Volksbühne, die wieder einmal gekonnt ihre Möglichkeiten nutzen konnten, einen ebenso kurzweiligen wie erfolgreichen Angriff auf die Lachmuskeln zu starten.
In diesem vergnüglichen Mundartstück, das Spaß machte und trotz aller Gaudi Niveau bot, standen in Top-Form auf der Bühne: Margret van Appeldorn, Angelika Berson, Friederike Brückner, Eva Daams, Karl Gerritzen, Wilhelm-Jakob Knechten, Hans-Jürgen Liffers und Nicole Pastoors .
Alle fünf Aufführungen waren aus einem Guss. Die Materborner Volksbühne versteht es immer wieder, eine Komödie zu dem zu machen, was sie auch sein sollte, nämlich herzerfrischend und lustig. Das Publikum spürte die ehrliche Begeisterung und natürliche Hingabe der Darsteller, war von Anfang an in prachtvoller Stimmung und wurde zu Beifallsstürmen und Sonderapplaus hingerissen.
Die Zuschauer fanden an dem von dem Spielleiter Franz-Josef Bünis ausdrucksvoll und lebendig in Szene gesetzten vergnüglichen Mundartstück genüsslichen Gefallen und bedankten sich bei den Bühnenakteuren, die in Top-Form auf der Bühne standen, mit lebhaftem Beifall. Trefflich und hervorstechend waren Komik und schauspielerische Leistungen aller Laienschauspieler. Mit Zwischenapplaus wurde nicht gespart.
Eine besondere Augenweide war das von Irene Glasmacher und ihrem Team entworfene stilvolle und originelle Bühnenbild. Eine bühnengerechte Maskerade besorgten souverän Marianne Miedema, Petra Rinke und Margret Sweeren, und als Souffleuse fungierte Irina Berson. Eingeschlossen in diesen Applaus waren natürlich auch die Bühnentechniker und die vielen anderen Mithelfer im Hintergrund, ohne die Aufführungen dieser Größenordnung nicht möglich sind.
Das Publikum war von der Gesamtleistung des Materborner Theaterteams begeistert und erlebte 3 Stunden Heiterkeit. Mit lang anhaltendem Schlussapplaus erkannte es die Anstrengungen und Leistungen aller Akteure an und wusste, diese zu belohnen. Vorsitzender Edmund Raadts und Spielleiter Franz-Josef Bünis überreichten nach der letzten Aufführung sämtlichen Akteuren ein Blumengebinde. Dieses Dankeschön hatten die Mitglieder der KAB-Spielschar aber auch verdient, denn sie hatten wieder einmal bewiesen, dass im Laientheater noch viel Lebenskraft und Herzensfreude stecken. Die Mitwirkenden auf und hinter der Bühne sind aufeinander eingespielt - das ist die große Stärke dieser Theatergruppe.
Für die „Materborner Volksbühne mit Herz und guter Laune“ waren auch diese Aufführungen wieder ein großartiger Erfolg in ihrer 58-jährigen Vereinsgeschichte. Es waren beglückende Theaterabende, unbeschwert, fröhlich und mit köstlicher Komik.
(www.spielschar-materborn.de) E.R.
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