Mifgash Festival: Ein Abend bunter Begegnungen

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Das Verkäuferteam am syrischen Küchenstand: ein Opernsänger aus Avignon, drei syrische Flüchtlinge aus Kleve - Chefkoch Bassam Alkhouri war derweil aktiv beim Kinderworkshop und deshalb nicht mit auf dem Bild. (Foto: Ädwäit Gokhale und Imke Hans)
Nahezu vierhundert Menschen aus aller Welt - die Kleverinnen und Klever unter ihnen nur knapp in der Mehrheit - genossen am vergangenen Samstagabend die einzigartige Stimmung beim Mifgash Festival auf dem Meyerhof. Das Charivari-Trio mit Gastmusiker Bassem Alkhouri an der orientalischen Kastenzither entführte das Publikum auf virtuose und berührende Weise nacheinander in den Orient, nach Armenien, auf den Balkan und nach Lateinamerika. Nils Kercher und sein Ensemble präsentierten afrikanische Rhythmen und Lieder von selten gehörter Intensität in der großen Konzertscheune. Übereichlich auch die Auswahl unter den kulinarischen Verlockungen der drei Küchenteams vom Alevitischen Kulturzentrum aus Emmerich, von Bassam Alkhouri aus Damaskus/Kleve und Hadja Jalloh aus Ghana/Kleve. Die Kinder konnten ihre Gesichter von einem russisch-deutschen Team rund um Elena Barysheva kunstvoll bemalen lassen, Iris Hottgenroth am großen Drucksieb versah je nach Auftrag T-Shirts mit dem Mifgash-Logo oder dem Festival-Zebra, und ein unbeirrbar schweigender Clown sorgte für Kommunikation ganz ohne Sprache.
Die Stimmung bei der zweiten Auflage des Mifgash Festivals war am letzten heißen Sommerabend des Jahres vielleicht noch gelöster und lebendiger als bei der Premiere im Vorjahr. Auf jeden Fall kamen noch mehr Besucher und mehr internationale Helfer, darunter viele Flüchtlinge und Studenten, die die Gelegenheit zum Knüpfen von Kontakten mit großem Erfolg nutzten.
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Karl Heinz Stoffels aus Kleve | 05.09.2015 | 08:32  
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