Rosenrausch und Tulpenfieber

Blühendes Paradies: Der Garten Gerold-Imig in Bedburg-Hau inspiriert Fotografen und Autoren - jetzt ist ein erstes Buch über den Bedburg-Hauer Garten erschienen. Foto: priv | Foto: privat
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Sie lachen. Sie freuen sich. Und ein kleines bisschen Stolz schwingt mit, wenn Mutter Elisabeth Imig und Tochter Silke Gerold-Imig von den vergangenen Wochen erzählen.
von annette henseler

Bedburg-Hau. Vom Fotografen, einem der besten deutschlandweit. Der sitzt an diesem Donnerstag mit am Tisch. Hut und Schal sind die Accessoires, die mehr erzählen als er es selbst in der kurz bemessenen Zeit der Pressekonferenz könnte. Er hat den Garten fotografiert, jenes Kleinod an der Dr. Frankenstraße, das im Klever Wochenblatt schon vor sieben Jahren vorgestellt wurde. Auch damals hatten Mutter und Tochter hier schon ein kleines Paradies geschaffen - in den letzten Jahren ist es, wenn das überhaupt möglich ist, noch ein wenig paradiesischer geworden. Dieses Paradies am Niederrhein wird als einer der schönsten Gärten am Niederrhein beschrieben. Für Fotografen und Autoren ein inspirierender Ort, für die Verantwortlichen im Duisburger Mercator-Verlag gar so faszinierend, dass dem Garten ein ganzes Buch gewidmet wurde. Fotograf Jürgen Becker hat‘s Spaß gemacht, selbst das vor-der-Sonne-Aufstehen war kein Problem - die ausdrucksstarken Fotografien lassen Düfte entstehen, regen die Geschmacksnerven an und machen einfach Freude. Die Texte stammen von Susanne Paus - getreu dem Titel „Rosenrausch und Tulpenfieber“ folgt sie dem Blühen und Vergehen im Jahreslauf. Die beiden Gärtnerinnen und ihre Passion - eben der Garten - werden liebevoll beschrieben, aus der Küche wird geplaudert und so manche kulinarische Köstlichkeit in Wort und Bild beschrieben.
Mutter und Tochter sind vergnügt, ihnen gefällt, was Autorin und Fotograf in den vergangenen beiden Jahren zusammengetragen haben. Im Garten ist der Frühling schon fast vergangen: Noch blühen zwar die 15 000 Tulpen, auch die vielen Narzissen, das Vergissmeinnicht und die ersten Stauden. Ein wenig lassen sie die Vergänglichkeit schon spüren. „Gleich, wenn das hier vorbei ist, dann gehe ich erst mal in den Garten, Unkraut zupfen. Dabei kann ich so richtig entspannen“, freut sich Silke Imig auf die kommenden, ruhigen Stunden im 3000 Quadratmeter großen Blütenmeer.

Autor:

Annette Henseler aus Kleve

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