Vladimir Mogilevsky gastiert am Sonntag beim Klevischen Klaviersommer

Wann? 02.08.2015 17:00 Uhr

Wo? Forstgarten, Tiergartenstraße, 47533 Kleve DE
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Kleve: Forstgarten | Das dritte Nachmittagskonzert des Klevischen Klaviersommers gibt Vladimir Mogilevsky. Der 1970 in Moskau geborene Künstler graduierte bereits 1994 an der Gnesin Music School mit höchster Auszeichnung als Konzertpianist. Sein Repertoire reicht von Bach bis zu zeitgenössischer Musik und er ist ein gefragter Kammermusiker mit Partnern wie Matt Haimovitz (Cello) und Vadim Repin (Violine). Mogilevsky gewann diverse Preise bei internationalen Wettbewerben und nach dem Internationalen Klavier-Wettbewerb in Porto 1992 folgte sein Durchbruch in nahezu allen europäischen Ländern, Süd-Afrika und Israel. Er ist offizieller Steinway-Artist. Vladimir Mogilevsky beginnt sein Konzertprogramm in Kleve mit Frédéric Chopins „Romanze. Larghetto“ aus dem Klavierkonzert Nr. 1, e-Moll, in seiner eigenen Bearbeitung. Die Romanze ist ein poesie-voll inniges Stück Klaviermusik, das in seinen Bann zu ziehen vermag. Es folgen Chopins „Vier Walzer“, die mit einer seiner populärsten Kompositionen enden, dem „Grande valse brillante“ in Es-Dur, op. 18. Es folgt Peter Tschaikowsky/Franzs Liszts Polonaise aus der Oper „Eugene Onegin“, ein mit immensen spieltechnischen Finessen gespicktes Werk. Anschließend erklingen Anton Rubinsteins Romanze Es-Dur, op. 44 Nr. 1, die „Melodie“ F-Dur, op. 3 Nr. 1 sowie die „Polka“ (Bohème) aus „Dances Nationales“, G-Dur, op. 82, Nr. 7, wovon eindeutig die „Melodie“ Rubinsteins bekannteste Komposition ist. Ein wunderschönes Charakterstück von inniger Melodie und ausdrucksstarker Harmonisierung. Es folgen „Three Preludes“ von George Gershwin: eine im Charleston-Rhythmus, eine als eine Art Blues und eine als schneller Foxtrott. Alexander Skriabnis Opus Prelude und Nocturne für die linke Hand, op. 9 ist ein Chopin-eskes Werk, ein einfaches, klagendes Stück von harmonischem Reichtum. Das Konzert endet mit Tschaikowsky/Paul Pabsts Konzertparaphrase nach der Oper Eugene Onegin, op. 81, die in schönem Fluss erklingt, mit einer natürlichen Antriebskraft und intensivem Tonfall.
Das dritte Konzert des Klevischen Klaviersommers beginnt um 17 Uhr im Blumenhof des Forstgartens Kleve.
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