50 Jahre Colt in Deutschland – „Well done!“

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Colt-Geschäftsführer Lukas Verlage

Es war eine besondere Ironie der Geschichte, dass am Tag vor der großen Feier die Briten mehrheitlich dafür abgestimmten, die Europäische Union zu verlassen.

Denn das Fest, mit der der britische Lüftungstechnik-Hersteller Colt ein halbes Jahrhundert Präsenz in Deutschland Revue passieren ließ, zeigte, wie fest die Bande zwischen dem Königreich und dem Rest von Europa tatsächlich sind. Und so ließ sich Lukas Verlage, Geschäftsführer der Colt GmbH, auch nicht aus der Ruhe bringen, als er vor 360 geladenen Gästen, darunter auch die Mitarbeiter der anderen deutschen Standorte, ans Mikrofon trat.

Auch vor 50 Jahren, 1966, als Colt in Kleve seine erste Niederlassung in Deutschland begründete, diskutierten die Menschen die eine Frage: „In or out?“ – damals anlässlich des berühmten Wembley-Tores. Verlage zeigte sich zuversichtlich, dass die Colt-Gruppe mit der neuen Situation umzugehen versteht, wünschte der Politik eine glückliche Hand und zitierte die niederländische Fußballgröße Johan Cruyff, um zu demonstrieren, wie flexibel die Wirtschaft zu reagieren imstande sei: „Jeder Nachteil hat auch einen Vorteil!“

Dass Colt, das am Standort Kleve 150 Mitarbeiter beschäftigt, heute ein expandierendes Unternehmen ist, das wie kein zweites für Innovationen in der Klimatechnologie steht, führt Verlage auch darauf zurück, dass an der Spitze des Unternehmens eine Familie steht, die auch in schwierigen Zeiten Zuversicht bewahrt hatte.

Das Ergebnis: Derzeit macht Colt mit Erfindungen wie der Bioreaktor-Fassade (in der Algen Energie erzeugen) oder dem Null-Energie-Hotel weltweit Furore, Verlage selbst war in der Woche des Jubiläums zunächst in Berlin beim Bundespräsidenten auf der „Woche der Umwelt“, dann in London, wo die Bioreaktor-Fassade im renommierten Victoria & Albert Design-Museum (3,2 Mio. Besucher pro Jahr) präsentiert wird.

Zur Jubiläumsfeier an der Briener Straße in Kleve wurde Jerome O'Hea, Sohn des Firmengründers Jack O'Hea, per Videobotschaft zugeschaltet. Er hob hervor, dass die Colt GmbH nun das größte Unternehmen innerhalb des Konzerns sei. O'Hea: „Well done! Thank you!“

Angesichts der Tatsache, dass ein Technologieunternehmen wie Colt darauf angewiesen ist, die Trends der Zukunft vorherzusehen, fiel die Rolle des Gastredner dem Wiener Trendforscher Matthias Horx zu, der den Gästen eloquent und mit vielen Beispielen dazu riet, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Worte, die Dr. Barbara Hendricks vermutlich gerne gehört hätte. Doch die aus Kleve stammende Bundesumweltministerin, als Ehrengast zur Feier geladen, wurde das Opfer ganz gegenwärtiger Probleme – ihr Flieger hatte Verspätung und verhinderte ihr Kommen.
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