Die „Kraftquelle der Wasserburg“ feiert 50-jähriges Weihejubiläum

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Neben zahlreichen anderen Gästen feierten das Weihejubiläum (von links) Dr. Kurt Kreiten, Weihbischof Rolf Lohmann, Fritz Poorten und Dechant Stephan Notz. (Foto: Bischöfliche Pressestelle/Christian Breuer)
Kleve: Wasserburg Rindern |

(pbm/cb). Mit ihren hohen Wänden aus grauem Sichtbeton hebt sich die Kapelle der Rinderner Wasserburg deutlich von den grünen, saftigen Wiesen und den im vollen Laub stehenden Bäumen ab. Und doch fügt sich das Gotteshaus in seine Umgebung ein. Gebaut wurde es vor 50 Jahren von Fritz Poorten – beim 50-jährigen Weihejubiläum am 10. Juli feierte der Architekt den festlichen Gottesdienst mit.

Der wurde geleitet von Weihbischof Rolf Lohmann und Dechant Stefan Notz. Schon in seiner Begrüßung machte Lohmann auf die besondere Architektur der Kapelle aufmerksam, die „ganz im Geist des Konzils“ errichtet worden sei. Sie sei seit ihrer Weihe „die Kraftquelle der Wasserburg“, betonte der Weihbischof, „ein Ort des Gebets, der Gemeinschaft, der Kontemplation und der Inspiration“. In seiner Predigt sprach er insbesondere über die Themen Dialog, Orientierung und Ermutigung. Das alles könnten Menschen in der Kapelle erfahren, sagte er.
Die Kapelle sei ein Ort, der für den Dialog mit Gott im Gottesdienst erdacht sei, aus dem sich die Sendung zu den Menschen ergebe. „Aus dem Dienst an Gott ergibt sich, auf die Menschen zuzugehen, die hier auf Ermutigung und Orientierung hoffen.“ Diese Orientierung sei für viele Menschen „nötiger denn je“, betonte der Weihbischof. Darum müsse man den Menschen helfen, die auf der Suche nach Orientierung sind, weil sie sie verloren haben.
Nach dem Gottesdienst sprach Dr. Kurt Kreiten, Direktor der Wasserburg Rindern, über die Geschichte und Bedeutung der Kapellen in katholischen Bildungshäusern, zu denen auch die Wasserburg gehört. Sie seien, betonte er, „ein wichtiger Teil unserer Heimvolkshochschule“. Dass schon in den 1950er-Jahren eine Kapelle als Mittelpunkt konfessionell getragener Einrichtungen gegolten habe, unterscheide sie von den anderen Bildungseinrichtungen. Entsprechend hoch sei auch heute noch ihr Stellenwert: „Die Hauskapellen stehen in der Regel nicht nur für Gottesdienste sowie für spirituelle und meditative Veranstaltungen zur Verfügung. Sie laden darüber hinaus die Besucherinnen und Besucher auch zum Rückzug und zur Besinnung sein.“ Damit seien sie ein wichtiger Ort, um Spiritualität erlebbar zu machen, erklärte Kreiten.
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