Hochschule Rhein-Waal und Unternehmer rücken zusammen

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Mehr als 50 Unternehmer nahmen am Unternehmertag teil. (Foto: Wirtschaftsförderung Kreis Kleve)
Es ist eine Win-Win-Situation, die uns mit der heutigen Veranstaltung beschert wurde. Wir Unternehmer haben etwas davon – und die Hochschule Rhein-Waal rückt ein deutliches Stück näher an uns Unternehmer heran.“ Mit positiven Reaktionen klang die erste von drei geplanten Vortragsveranstaltungen aus, zu der die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve diesmal ins Gelderner Hotel See Park eingeladen hatte. „Unternehmerwerkstatt Kreis Kleve“ ist die Reihe überschrieben, mit der nach Aussagen von Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers eines nachhaltig unterstrichen werden soll: Die Hochschule Rhein-Waal sucht die Nähe zur heimischen Wirtschaft – auch mit den Werkstatt-Terminen in Geldern, Rees (15. Oktober) und Kleve (19. November).

Mehr als Erbsen zählen

„Controlling geht deutlich über Erbsen zählen hinaus“, formulierte Prof. Dr. Ralf Bauer, Bankkaufmann, Betriebswirt, Unternehmensberater im Bankensektor und nun an der Hochschule Rhein-Waal Professor mit Vorlesungen in den Bereichen Controlling, Banken, Finanzierung, Finanzmathematik und Kostenrechnung recht salopp.

Bauer schaffte es, in den drei Stunden Unternehmerwerkstatt den Nachweis zu liefern, dass Controlling eine interne Unternehmensrechnung darstellt, die in ihren Ergebnissen Entscheider zeitgerecht ins Bild setzt. Er lieferte Erkenntnisse zu Basel III, sah den Druck auf Margen und Gewinnen der Kreditinstitute und wünschte den mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser von den Sparkassen und Volksbanken finanzierten Veranstaltung, dass sie ihre Kommunikation mit den Kreditinstituten intensivieren. Das Wissen über notwendige Kennzahlen, über Branchenvergleiche, über vielleicht vorhandene weitere Sicherheiten und die Stetigkeit der Gewinne der Bankkunden könnten, so Prof. Bauer, bei den Kreditgebern zu deutlich niedrigeren Zinsen führen.
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