Initiative Kellen: Es gibt wieder eine Wunschkarten-Aktion

Schon zum dritten Mal bereitet sich die Initiative Kellen, ein stetig wachsender Zusammenschluss von inzwischen mehr als dreißig Geschäftsleuten der Emmericher Straße aus Kellen, auf ihre bekannte Wunschkarten-Aktion zum Weihnachtsfest vor.

Die engagierten Kellener Geschäftsleute wollen natürlich wieder möglichst vielen Flüchtlingskindern, die zur Zeit in Kleve leben, kleine Wünsche erfüllen. In diesem Jahr aber soll auch eine ganz besondere Gruppe von Menschen nicht vergessen werden: Senioren, die aufgrund von Alter oder Krankheit ambulante Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen müssen.
„Besonders an den besinnlichen Feiertagen wie Weihnachten kommt bei älteren und einsamen Menschen die Erinnerung an den Verlust von geliebten Menschen wieder verstärkt auf. Mit dieser Aufmerksamkeit möchte die Initiative zeigen, dass niemand an Weihnachten vergessen wird,“ zeigt sich Georg Küsters von der Initiative ganz beeindruckt von der Idee, sich diesmal um diejenigen zu kümmern, die gerne von der Gesellschaft übersehen werden. Mit Stolz ergänzt er: „Natürlich halten wir dabei auch unser Engagement für die Flüchtlingskinder in Kleve gerne aufrecht.“
Mit großem Eifer haben die Kinder der Kindergärten Montessori, Zauberfarben und Arche Noah in Kellen mehr als hundert Wunschkarten gebastelt. Die von den Kindern individuell gestalteten Wunschkarten hängen an den Weihnachtsbäumen der Filialen der Sparkasse und der Volksbank in Kellen und können dort vom 27. November an von den Bürgern abgeholt werden. Bis zum 16. Dezember sollen die liebevoll verpackten Geschenke wieder in den beiden Kellener Bankfilialen abgegeben werden. Bemerkenswert sind die bescheidenen Wünsche: eine kleine Puppe für ein Flüchtlingskind, ein Kirschkernkissen oder ein alter Film mit Heinz Rühmann für die Senioren. Die Initiative packt zu jedem kleinen Geschenk noch eine gut gefüllte Weihnachtstüte dazu. Überreicht werden die kleinen Aufmerksamkeiten pünktlich zum Weihnachtsfest von der Inititiative Kellen und der Caritas Kleve, die die Flüchtlingsfamilien und die älteren Menschen besuchen werden.
Auch Thomas Johannes, Pflegedienstleiter der Mobilen Pflege Kleve des Caritasverbandes Kleve e.V., freut sich über den diesjährigen Einsatz der Initiative und hofft auf eine rege Beteiligung der Klever Bürger: „Im Alter reduziert sich das persönliche Miteinander oft unmerklich. Besonders, wenn man in der Mobilität eingeschränkt ist, wird es schwerer, seine sozialen Kontakte zu pflegen. So gibt es bestimmt den einen oder anderen, der sich über eine kleine Überraschung zu Weihnachten freut.“

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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