Klever Ehrenbürgerin Maria Kisters ist gestorben

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Maria Kisters (l.) bei der Auszeichnung des Karl und Maria Kisters-Preises der Kolpingfamilie im Jahr 2010 an Franz-Josef Bünis (2.von rechts).
Die Klever Unternehmerin und Ehrenbürgerin Maria Kisters ist in der Nacht zu Dienstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Die Trauerfeier ist am Dienstag, 19. April, um 10 Uhr in der Unterstadtkirche, anschließend findet die Beisetzung auf dem Klever Friedhof statt. Gebetet wird für die Verstorbene am Sonntag, 17. April, um 18 Uhr in der Unterstadtkirche.
Zusammen mit ihrem im Jahr 2008 verstorbenen Ehemann Karl gründete das Ehepaar im Jahr 1957 den Maschinen- und Apparatebau Kisters. Karl galt als Tüftler und Pionier in der Verpackungsindustrie. 1992 entschied sich das kinderlose Ehepaar für den Verkauf des Unternehmens. "Karl und Maria Kisters war eine familiäre Atmosphäre in ihrem Betrieb von Beginn an wichtig. Daher lag ihnen das Wohl Ihrer Mitarbeiter auch nach dem Verkauf sehr am Herzen", heißt es auf der Homepage der Karl- und Maria Kisters-Stiftung, die im Jahr 2002 gegründet wurde. Gemeinsam finanzierten sie mit dem Kapital Projekte für die Aus- und Weiterbildung, den Bau des Kolpinghauses oder den Forstgarten. Auch die Unterstützung der Klosterpforte war ein großes Anliegen von Maria Kisters. Ebenso hatten sie immer wieder ein offenes Ohr für die Anliegen des Klevischen Vereins.

Sie liebten ihre Heimatstadt Kleve. Und Kleve und die Region hat ihnen viel zu verdanken.

Für ihr überaus großes soziale Engagement und für die einmalige Lebensleistung wurden Karl und Maria Kisters im Jahre 2006 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kleve verliehen.
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