Klever in Berlin: Schwanenturm-Gefühle am Ku’damm

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auf dem Foto von links: Kurt Cillessen , Hendrika Thönnissen ; Dirk Meyer; Grit Thönnissen; Alfons A. Tönnissen, Astrid Meesters; Heidrun Hendricks; Norbert Look; Thomas Hetz; Güno van Leyen; Matthias Wiegel; Sebastian Meurs; Dr. Suzanne Wiandt; Prof. Dr. Ulla Terlinden; Barbara Pauls; Ralf Daute; Anne von Eyckels; Christoph Hinckers; Dr. Hinrich Hendriksen; Georg Schönwaldt;
Zum siebten Mal ist es Alfons A. Tönnissen, Klever Unternehmer mit einer Wohnung und zwei Töchtern in Berlin, gelungen, zahlreiche versprengt in der Hauptstadt lebende gebürtige Klever an einem Tisch zu versammeln. Vor vier Jahren hatte er die Idee zu dem Stammtisch. Es entstand eine lockere Runde, in die Teilnehmer in wechselnder Besetzung Schwanenburg-Gefühle pflegen oder wiederlaufleben lassen können.
Ein paar Mal hatte Tönnissen auch schon ganz große Namen dabei, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks zum Beispiel oder Peter Huth, den Chefredakteur der Berliner Tageszeitung B.Z. Doch bei Stammtisch Nr. 7 war keine Security nötig – im italienischen Restaurant Cassambalis, unweit des Ku’damms im Berliner Westen gelegen, trafen sich Beamte und Unternehmer, Mediziner und Ruheständler. Als besonderer Gast mit dabei war Lukas Verlage, Geschäftsführer des Klever Unternehmens Colt, der beruflich viel in Berlin zu tun hat. Das wird auch auf lange Sicht so bleiben: Zu den Baustellen, auf denen die Firma Colt arbeitet, gehört auch der Berliner Flughafen.
Bei Pasta und Pils ergaben sich anregende Gespräche: Alfons A. Tönnissen plauderte mit Heidrun Hendricks von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die WDR-Journalistin Anne van Eyckels, die ihre ersten journalistischen Schritte bei der RP in Kleve machte, da aber nur bis zur Kreisliga kam, berichtete über ihre Reisen zu Champions-League-Spielen und über die Akklimatisierung in ihrer neuen zweiten Heimat. Ihr Lebensgefährte arbeitet als Trainer eines Berliner Fußballklubs.
Alfons A. Tönnissen übermittelte Grüße der neuen Klever Bürgermeisterin; der Wechsel im Rathaus löste bei einigen Gästen, die nach langen Jahren in der Hauptstadt natürlich nicht mehr ganz genau über lokalpolitische Entwicklungen am Niederrhein informiert sind, ungläubiges Staunen aus: „Eine Frau? Und nicht von der CDU?“, so eine Teilnehmerin. Tönnissen leistete sachkundig Aufklärungsarbeit und verteilte außerdem Kopien von Leserbriefen, mit denen er in seiner Heimat die öffentliche Diskussion in Gang hält.

„Es war wieder einmal ein tolle Runde mit vielen Hirschen“, so Tönnissens Fazit nach dem Stammtisch. „Sagenhaft, wie viele Klever in der Hauptstadt Karriere gemacht haben und entscheidende Positionen bekleiden.“
Klar, dass der nächste Stammtisch schon vorbereitet wird. Termin ist voraussichtlich das Frühjahr 2016. Ob der Platz in dem Restaurant dann noch ausreicht, wird sich zeigen: 71 Namen von Klevern, die in Berlin leben, hat Tönnissen mittlerweile zusammengetragen.



Text: Grit Thönnissen
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