Klever in Berlin – Treffen macht Geschichte

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Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r.): Dirk Meyer, Friederike und Yves Samel, Barbara Hendricks, Wilfried Hendricks, Jacob-Thaddäus Thönnissen, Heidrun Hendricks, Alfons A. Tönnissen, Georg Schönwaldt, Friederike Euwens, Hendrika Thönnissen, Norbert Look, Astrid Meesters, Claus Vetter

Zum nunmehr elften Mal lud Alfons A. Tönnissen Klever, die es aus beruflichen oder privaten Gründen nach Berlin verschlagen hat, zu einem geselligen Austausch – doch so geschichtsträchtig wie das aktuelle Treffen war keines der vorangegangenen gewesen.

Das lag zum einen daran, dass Dr. Barbara Hendricks wieder unter den Gästen war. Die SPD-Politikerin gehörte auch zu der Runde, als Tönnissen sie erstmals ausgerichtet hatte; damals hatte Hendricks gerade ihr Amt als Umweltministerin angetreten. Sechs Jahre und zehn Treffen später ist sie wieder ins Glied getreten und – jetzt „nur noch“ einfache Bundestagsabgeordnete – damit beschäftigt, in die neue Lebensphase überzuwechseln. „Seit sie nicht mehr Ministerin ist, ist sie lockerer“, berichtet Tönnissen. In der Runde erzählte Hendricks, dass sie es genieße, wieder mehr Zeit für sich zu haben. Und, um das unter Beweis zu stellen, blieb sie auch bis zum Ende.

Geschichtsträchtig war das Treffen aber auch, weil erstmals Tönnissens Enkel Jacob Thaddäus, Sohn seiner Tochter Grit, mit von der Partie war – und für den hatte sein Großvater väterlicherseits gründlich Ahnenforschung betrieben. Das überraschende Ergebnis: Auch in diesem Zweig der Familie, die einem Thüringer Adelsgeschlecht entstammt, finden sich Klever Spuren. Zu den Vorfahren des Jungen zählt Elisabeth von Cleve. „Ein toller Zufall“, so Alfons A. Tönnissen.

Norbert Look, aus Kleve stammender und seit vielen Jahren in Berlin lebender Lehrer, erzählte der Runde von seinen Bemühungen, in der Hauptstadt die niederländische Sprache auch als Wahl-Fremdsprache im Lehrplan einzuführen. Erst unlängst hatte die Zeitung „De Gelderlander“ über seinen Einsatz für die Sprache berichtet, und auch der niederländische Botschafter in Berlin hatte ihn empfangen.

Das Treffen Nummer 11 fand erstmals in einem neuen Restaurant – „Der Esstisch“ in Halensee – statt. Gemeinsam mit Heidrun Hendricks, einem treuen Mitglied der Runde, hatte Alfons A. Tönnissen nach einer gemütlichen Örtlichkeit im Zentrum der Hauptstadt Ausschau gehalten und war auf das kleine Lokal gestoßen.

Zu Beginn des Treffens gedachten die Teilnehmer den zwei verstorbenen Mitgliedern ihrer Runde, Petra Thomas und Kurt Cilleßen. Tönnissen selbst, frisch aus Berlin zurückgekehrt, ist derweil schon damit beschäftigt, das zwölfte Treffen vorzubereiten.
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