Kreis Klever DLRG-Rettungskräfte im Hochwassereinsatz - Update 11.Juni, 10.20 Uhr

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(Foto: DLRG Kleve)
Aus dem Kreis Kleve sind ein Tauchtrupp (5 Personen), 2 Bootstrupps (10 Personen) und ein Führungstrupp (3 Personen) am Sonntag Abend ins Hochwassergebiet aufgebrochen. Sie sind unterwegs nach Zuchau (Sachsen-Anhalt) und werden dort die vom Hochwasser betroffene Bevölkerung unterstützen.

Die 18 DLRG Kräfte kommen aus den Ortsgruppen Geldern, Goch, Kevelaer, Kleve und Weeze

Die 18 Wasserretter der DLRG aus dem Kreis Kleve sind nach wie vor
in Zuchau untergebracht. Die beiden Bootstrupps (aus Kleve und
Goch) sind bereits im Einsatz. Sie haben Strömungsretter dabei.
Diese können mit Seilen abgesichert auch in den schnell fließenden
Gewässern eingesetzt werden und zum Beispiel in Ergänzung mit
Tauchern in der "heißen Zone" arbeiten. Das heißt, sie arbeiten dann
zusammen mit Tauchern an maroden Dämmen und versuchen sie mit
Sandsäcken und Folien zu stabilisieren. Die Strömungsretter werden
aber auch eingesetzt, um Menschen aus überfluteten Häusern zu
retten oder auch Tiere in Sicherheit zu bringen.

Sascha Wolf, Einsatzleiter aus dem DLRG Bezirk Kreis Kleve, hat die
Leitung eines Wasserrettungszuges übernommen (in der Regel rund
40 Personen). Er koordiniert damit im Moment nicht nur den Einsatz
der 18 Leute aus dem Kreis Kleve, sondern auch die anderen
zugeordneten Einheiten der DLRG.

Zum Einsatzort Zuchau: In der Nähe ist der Saaledamm gebrochen.
Mehrere Orte laufen jetzt voll Wasser. Sie sind zwangsevakuiert
worden. Bitte unterstützen Sie den DLRG-Hochwassereinsatz durch Ihre
Spende auf das Spendenkonto 730 900 000 0 Volksbank in
Schaumburg, BLZ 255 914 13 Verwendungszweck:

"Hochwassereinsatz 2013".

Selbstverständlich nehmen wir auch Spenden für die betroffenen
Flutopfer entgegen. Bitte geben Sie dann den Verwendungszweck:

„Flutopferhilfe 2013“

an.


Update

Die 18 Wasserretter aus dem DLRG Bezirk Kreis Kleve haben die
ersten Einsätze im Hochwassergebiet hinter sich. Sie waren im
Salzlandkreis (Sachen-Anhalt) eingeteilt. Ihre Aufgaben bestanden
vor allem darin vom Wasser eingeschlossene Personen aber auch
Tiere (Schafe, Hunde und Rehe) zu retten. Auch an einer
Zwangsevakuierung von Leuten, die nicht gehen wollten waren sie
beteiligt. Der Grund dafür waren mehrere Deichbrüche in der
Umgebung.

Besonders arbeitsintensiv ist die Rettung der Personen in dem
teilweise bauchtiefen Wasser. Für die Motoren der DLRG-Boote ist der
Wasserstand zu niedrig. „Wir lassen sie deshalb aus und müssen die
Boote mit den geretteten Personen selbst schieben, teilweise über
drei Kilometer weit“, sagt Michael Janssen, Bezirksleiter der DLRG im
Kreis Kleve und im Moment mit im Einsatz. Trotzdem lohne sich der
Einsatz enorm. „Egal ob Hund, Reh oder Mensch. Jede Rettung ist ein
kleiner Erfolg. Und die enorme Dankbarkeit der Menschen hier ist
Lohn genug“, so Janssen abschließend.
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