Rohbauarbeiten am Bettenhaus schreiten voran

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Das neue Bettenhaus des St.-Antonius-Hospitals ist als Karree konzipiert. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt schreiten voran.
Kleve: Sankt Antonius Hospital | Die Rohbauarbeiten am zweiten Bauabschnitt des neuen Bettenhauses am St.-Antonius-Hospital schreiten kräftig voran. „Wir liegen auf Kurs“, meldet Bernd Ebbers, Geschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Die Fertigstellung soll planmäßig in der zweiten Jahreshälfte 2017 erfolgen.

Das hochmoderne Bettenhaus des St.-Antonius-Hospitals – in der Außenansicht von einer hellen Fassade, klaren Formen und großflächigen Fensterbändern dominiert – bietet nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts auf mehr als 14.000 Quadratmetern Platz für 287 Patienten in 103 Zimmern. Acht Pflegestationen – davon zwei Privatstationen und eine Intermediate Care-Station – sowie eine zentrale Aufnahmestation gruppieren sich künftig auf fünf Etagen. Das Bettenhaus ist als Karree konzipiert. Die Patienten blicken durch große Fenster in den Park, die Dienstzimmer und Büros sind zum innenliegenden Lichthof des Bettenhauses gruppiert.

Der erste Teil des Bettenhauses wurde im Mai 2015 in Betrieb genommen. „Die Modernisierung des St.-Antonius-Hospitals hat vor allem ein Mehr an Komfort für die Patienten und weitere Verbesserungen der medizinischen Qualität zum Ziel“, so Bernd Ebbers. „Dieser Weg ist absolut richtig: Die Rückmeldungen unserer Patienten sind sehr positiv.“ Die Zimmer des neuen Bettenhauses – 21,5 bis 32 Quadratmeter groß – präsentieren Hotelstandard. Jeder Patient hat einen eigenen Fernseher und Internetzugang. Die L-förmig gebauten Stationen bieten Pflegekräften mit zentralen Pflegestützpunkten einen guten Überblick über die gesamten Stationen. Mit 2,40 Meter Breite sind die Flure des neuen Bettenhauses großzügig angelegt. Engpässe bei der gleichzeitigen Nutzung durch Putz-, Visite-, Menüwagen und Betten werden so vermieden.

Rund 35 Millionen Euro investiert das Katholische Karl-Leisner-Klinikum in die umfassenden Modernisierungsarbeiten am St.-Antonius-Hospital, die Finanzierung erfolgt komplett aus Eigenmitteln.
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