Sparkasse Kleve setzt Zeichen: Spenden nicht nur an die Flüchtlinge

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Seit vielen Jahren verzichten die Sparkasse Kleve und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Weihnachtspräsente und unterstützen stattdessen Organisationen, die sich um Menschen kümmern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf die, die sich um das tägliche Brot für die Menschen in Not kümmern: die Tafeln in Kleve und Kalkar, die Aktion Fair Teiler in Bedburg-Hau, das Café Konkret in Uedem und die Vinzenzkonferenz in Kranenburg.

Rudi van Zoggel machte stellvertretend für Vorstand und Mitarbeiterschaft deutlich, warum die Wahl auf diese Organisationen fiel: „Die Hilfe für Flüchtlinge und das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger für diese Menschen steht in den letzten Wochen deutlich im Vordergrund – und wurde im letzten Jahr auch von der Sparkasse gefördert. Wir möchten hier ein Zeichen setzen, auch die anderen Hilfsbedürftigen und Helfer nicht zu vergessen. Ganz besonders gilt dies für die Tafeln, denn hier werden alle Bedürftigen unterstützt, unabhängig von Herkunft oder Art der Notlage.“

Stellvertretend für alle Tafeln dankte Gastgeber Michael Rübo von der Klever Tafel: einmal natürlich für die finanzielle Unterstützung, anderseits für das mit dem Besuch zum Ausdruck kommende Interesse an der Arbeit der Helfer und deren Wertschätzung. Er konnte weiter aufzeigen, dass die Tafeln in den einzelnen Orten positiv bekannt und anerkannt sind – dies erleichtert die Gewinnung von ehrenamtlichen Helfern sowie Spenden und öffnet Türen bei den Händlern, um Waren zur Weitergabe zu erhalten. Gerade auch in der Adventszeit zeigt sich, dass es nicht nur um die Lebensmittel geht, sondern es auch gilt, den Bedürftigen Zuwendung und ein freundliches Miteinander zu schenken. „Es geht nicht nur um den Magen, sondern auch um Herz und Seele“, so Michael Rübo. Und: dies ist keine Einbahnstraße, sondern diese Zuwendung und Dankbarkeit erfahren auch die Helfer selbst.

Beim anschließenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass die Hilfsbereitschaft der heimischen Bevölkerung und des Handels groß ist. Andererseits steigt auch die Zahl der Hilfesuchenden: so werden allein in der Stadt Kleve jede Woche bis zu 2000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Auch wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Einrichtungen ist, um diese Hilfe zu koordinieren und auch von den Erfahrungen und Empfehlungen der anderen zu profitieren. Nur durch das große bürgerschaftliche Engagement vieler ist es möglich, dass alle Spenden unmittelbar und in vollem Umfang der Hilfe Notleidender zugute kommen.

Rudi van Zoggel und Wilfried Röth für den Vorstand sowie Andrea Wolf und Wolfgang Dahms für den Personalrat der Sparkasse übermittelten neben der finanziellen Zuwendung auch die Weihnachtsgrüße der Mitarbeiterschaft und bestärkten die ehrenamtlich Tätigen in ihrem Engagement für die Nächsten. Diese jährliche Aktion der Sparkasse stößt auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf eine breite Akzeptanz, weil sie sehen, wieviel Gutes damit bewegt werden kann.
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