Stein-Gymnasiasten auf einer Reise ins All

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Die Schüler konnten Naturwissenschaft hautnah erleben. (Foto: FvS Gymnasium)
Kleve: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium | Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gelingt es immer wieder, Naturwissenschaft hautnah erlebbar zu machen. War im letzten Jahr noch der Flying-Science-Circus der Uni Clausthal an der Römerstraße zu Gast, so organisierte das Klever Gymnasium, das sich auf den Weg zur MINT-Excellence-Schule gemacht hat, gemeinsam mit der Gaesdonck und der Radboud Universiteit Nijmegen ein mehrtägiges Astronomiepraktikum. Das Projekt wurde im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Euregio-Rhein-Waal kofinanziert. Durchgeführt wurde das Astronomiepraktikum im Institut für Astrophysik der Radbout in Nijmegen unter der Leitung von Professor Jörg Hörandel.
Spannende Themen standen auf dem Programm: Von einer Einführung in Radioastronomie ging es über die Funktionsweise von CCD-Kameras bis zur Teilchenphysik, den Gravitationswellen und schwarzen Löchern. Nach einer stärkenden Mahlzeit in der Uni-Mensa wurden die universitätseigenen Teleskope vorgestellt und die Radiointerferometrie erläutert.
Bereichert wurde das deutsch-niederländische Projekt mit einem englischsprachigen Seminar zur Astrophysik. So erlangten die Schüler auch Kenntnisse über das Mysterium von dunkler Energie und Materie. Den gelungenen Abschluss bildete ein Virtual Reality Projekt zu schwarzen Löchern und eine gemeinsame Abschlussrunde mit Professor Hörandel rund um den inzwischen allseits beliebten Kaffeeautomaten.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Alexander Buff aus dem Physik-LK der Q1 am Stein: „Es waren vier spannende und informative Tage, besonders gut fand ich, dass wir zusätzlich zur Astronomie auch noch die Arbeit an einer echten Universiät kennengelernt haben.“ Christian Lennartz, Physiklehrer am Stein und Mitorganisator, dankt dem Rotary Club Moyland und der Euregio Rhein-Waal für die finanzielle Unterstützung bei den täglichen Transportkosten. Außerdem gilt sein Dank den begleitenden Lehrern und ganz besonders Professor Jörg Hörandel und seinem Doktoranden-Team für diese einmaligen Einblicke in die Welt der Astrophysik.
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