Tiefer Einblick in Klever Unternehmen

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Hochmodern sind die Gebäude der Klever Unternehmen. Hier sieht man Tel-inform.
 

"Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Klever Firmen gefunden haben, die eine Führung durch ihre Räumlichkeiten oder die Produktion und Fertigung für die Öffentlichkeit anbieten", bringt es Birgit van den Boom von der Kleve Marketing GmbH & Co. KG im Technologie-Zentrum (TZK) , Boschstraße 16, auf den Punkt.

Kleve. Dort stellten kürzlich die einzelnen Vertreter der Unternehmen die Inhalte der Führungen vor, die im Jubiläumsjahr der Stadt Kleve extra deswegen veranstaltet werden. Einen Einblick bekommen können Interessierte bei Clemens Giesen, der Fleischerei Terhoeven, der Ipsen International GmbH, der Tel-inform customer services GmbH, der Volksbank Kleverland eG sowie der Euregio Rhein-Waal.
Am 25. April 1242 bekam Kleve Stadtrechte, am 25. April 2017 wird Kleve somit 775
Jahre alt. Viele der von der Tourist Info Kleve angebotenen Führungen beschäftigen sich mit dem traditionellen Handwerk oder den Produktionsstätten aus der Vergangenheit Kleves. Da aber eine Stadt nicht nur mit der Geschichte vergangener Jahre lebt, sondern permanent auch an der „aktuellen Geschichte“ schreibt, bieten Klever Unternehmen im Jubiläumsjahr 2017 den Bürgern an, in ihrem Hause an Führungen teilzunehmen.

Aktuelle Geschichte erleben

Mark Angenendt von der Ipsen International GmbH betont: "Mit dem 60-jährigen Bestehen der Firma ist dieses Jahr auch für uns ein besonderes Jahr. Deswegen feiern wir gerne mit der Stadt Kleve." So ist ein großes Fest am 31. März geplant für Mitarbeiter und Ehemalige als kleines Dankeschön. "Manche Leute wissen gar nicht, was Ipsen eigentlich herstellt. Das soll in den zwei geplanten Betriebsführungen klar werden", so Angenendt. Zu sehen sind dann Industrieanlagen zum Härten und Veredeln von Stahl, ebenso Maschinen zum automatisierten Löten. Einstündige Führungen sind hier am 31. März um 15 und 18 Uhr, sowie am 15. September um 14 Uhr durch die Fertigung an der Flutstraße 78. Sicherheitsschuhe und Weste werden gestellt. Achtung, diese Führung ist nicht barrierefrei und ausgelegt für jeweils 25 Personen.
Van den Boom verdeutlicht: "Wir haben uns in 2016 Gedanken gemacht und dann die Idee dieser besonderen Führungen gehabt." Denn die Geschichte Kleves sei auch stark mit der der Unternehmen verknüpft und so einen Einblick zu erhalten, das gäbe es eben nicht alle Tage!
Wer schon immer einmal wissen wollte, woher die Wurst kommt und wie eine solche genau hergestellt wird, der ist bei der Fleischerei Johannes Terhoeven, Markstraße 2, genau richtig. Am 6. April kann man mit zehn Personen um 10 Uhr sehen wie ein halbes Schwein oder eine Rinderkeule in seine Einzelteile zerlegt wird und wie die Wurst in den Darm kommt. Schutzkleidung wird gestellt, die Führung ist nicht barrierefrei.
"Wir sind natürlich kein Produktionsbetrieb in dem Sinne", betont Joachim Beisel von der Volksbank. "Trotzdem sind wir gerne dabei und bieten eine Führung durch unser Gebäude an." Dabei könne man auch die alte Stadtmauer in der Tiefgarage begutachten, denn es wurde ganz nach Denkmalauflagen gebaut. "Wir möchten zeigen wie heute eine Bank aussieht", so Beisel. Das heißt die Interessenten bekommen unter anderem einen Einblick in die Beraterbüros. Außerdem kann man die ausgestellten Kunstwerke begutachten. Denn die Volksbank bietet jungen Künstlern aus Düsseldorf eine Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen. Auch über der Entstehungsprozess des neuen Gebäudes und die dahinter befindliche Technik kann man sich informieren. Ansehen kann man sich die Volksbank am 14. und 23. März, 25., 26., und 27. April, sowie 18. Mai um 17 Uhr. Die barrierefreien Führungen dauern 90 Minuten und jeweils 15 Personen können daran teilnehmen.
Einen Blick in die Werkstatt kann man bei der Restaurierungswerkstatt für Möbel Clemens Giesen, Marktstraße 8. Sehenswert ist das Haus aus dem 19. Jahrhundert. Dort gibt es Erklärungen zur Restaurierungsphilosophie sowie Erklärungen zu den verschiedenen Arbeitsschritten in diesem Bereich. Los geht es am 10. Juni um 11 und 12 Uhr. Aber Achtung: Die Führung ist nicht barrierefrei.
Ein Familienunternehmen mit langer Tradition kennen lernen können Besucher am 14. März bei der Firma Tel-inform customer services GmbH, Siemensstraße 32. Helene Schiwek verdeutlicht: "Bei der Führung machen wir einen Rundgang durch alle Abteilungen. Es gibt einen Blick hinter die Kulissen und man lernt, dass es nicht nur um Telefonie geht." Von 10 bis 13 Uhr können sich maximal sieben Personen von den hohen technischen Herausforderungen überzeugen. Dazu gibt es zuerst auch einen Vortrag. Da der Rundgang danach über mehrere Etagen stattfinden wird und es keinen Aufzug gibt, ist die Führung leider nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.
Für die deutsch-niederländischen Beziehungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie gemeinsame Projekte ist Euregio Rhein-Waal, Emmericher Straße 24, zuständig. So gibt es am Mittwoch, 8. März, eine kurze Einführung in die Arbeit der Euregio Rhein-Waal im Euregio-Forum mit anschließender Hausführung. Außerdem berichten Mitarbeiter kurz über ihren Arbeitsbereiche. Ausgelegt ist die Führung für 20 bis 30 Personen und dauert ca. eine Stunde.

Tag der Offenen Tür bei Haus Schmithausen

Schon jetzt wird auf den Sonntag, 10. September, dem Tag der Offenen Tür hingewiesen. Dann werden historische Führungen zu Haus Schmithausen und Informationen zu der Euregio Rhein-Waal angeboten.
Das Haus Schmithausen ist nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Man kann nur das Erdgeschoss und Euregio-Forum besichtigen und nur nach Voranmeldung.
Anmelden zu den genannten Sonderführungen durch Klever Unternehmen im Jubiläumsjahr kann man sich über die Tourist Info unter der Rufnummer: 89 50 90. Fotos: privat
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