Anita van Elsbergen bleibt Kreisvorsitzende der Senioren-Union

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Im Bürgerhaus Uedem fand unter großer Beteiligung die Mitgliederversammlung der Seniorenunion im Kreis Kleve statt. Turnusmäßig standen Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm sowie ein Vortrag des Präsidenten der Europäischen Seniorenunion, Dr. Bernhard Worms, der über die Folgen der demographischen Entwicklung über Deutschlands Grenzen hinaus berichtete.

Grußworte an die Versammlung richtete der Bürgermeister der Gemeinde Uedem, Rainer Weber sowie die Landtagsabgeordnete des Südkreises, Margarete Vosseler. Der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes und Mitglied des Landtages, Dr. Günther Bergmann, wurde nach seinem Grußwort als Versammlungsleiter gewählt.

Nach dem ausführlichen Bericht der Vorsitzenden der Kreisseniorenunion, Anita van Elsbergen, fanden unter der souveränen Leitung des Kreisvorsitzenden Dr. Günther Bergmann die anstehenden Wahlen statt.

Dabei wurde Anita van Elsbergen einstimmig bei einer Enthaltung von den anwesenden Mitgliedern als Vorsitzende wieder gewählt.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Josef-Adolf Pasch aus Geldern, Wolfgang Pitz aus Goch sowie Theo Kehren aus Kleve wieder gewählt.

Dieter Hos, Kleve als Schriftführer sowie Heinz-Dieter Peyerl aus Goch als Schatzmeister wurden ebenfalls wieder gewählt. Neuer Pressesprecher der Kreisseniorenunion wurde Jürgen Bongers aus Bedburg-Hau.
Als Beisitzer im Vorstand wurden Anneliese Bouten, Wachtendonk, Gerda Coenen, Weeze, Harald Hilgers, Geldern, Hans-Wilfried Görden, Kalkar, Erna van der Grinten-Bücker, Kranenburg, Walter Hoffmann, Issum, Norbert Meyboom, Rees, Theodor Openorth, Bedburg-Hau, Edmund Ricken, Kleve, Gertrud Schreurs, Kerken, Mechtild Sprenger, Kevelaer, Hans-Günther Sychowiak, Goch, Herbert Ulrich, Emmerich, Werner Walters, Straelen sowie Hermann-Josef Winkel aus Uedem gewählt.

Dr. Bernhard Worms berichtete über den Stand und die Entwicklung der Europäischen Seniorenunion, die inzwischen weit über 1 Million Mitglieder hat und an der auch Vertretungen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion sehr interessiert sind. So hat die Seniorenvereinigung in der Ukraine bereits rund 20.00 Mitglieder. Für die Seniorenunion ist die Unterstützung dieser Vereinigungen ein aktiver Beitrag zur (weiteren) Demokratisierung dieser Länder.

Den Hauptteil seiner Ausführungen stellte Worms unter die Überschriften, die bereits Thomas von Aquin formuliert hat und die auch die Leitsätze der Christlich Demokratischen Union Deutschlands sind: Personalität, Subsidiarität und Solidarität. Zuerst kommt das Wohl des Einzelnen auf ein möglichst selbst bestimmtes Leben und seine Pflicht, nach seinen Fähigkeiten sein Leben aus eigener Kraft zu gestalten. Dabei kommt der Generation Ü60 eine nicht zu überschätzende Bedeutung im Rahmen des Ehrenamtes und damit des Dienstes an unserer Gesellschaft zu. Insbesondere durch die in unserer Gesellschaft einzige konfliktfreie Zone – nämlich der zwischen Großeltern und Enkeln – ergibt sich hier für die Senioren die Möglichkeit und Verpflichtung zur Unterstützung der Elterngeneration. Gleichzeitig bedeutet das Prinzip der Subsidiarität aber auch, dass die größeren Einheiten nicht das Recht haben, kleineren Einheiten Zuständigkeiten zu nehmen, die diese selbst sehr gut regeln können. Erst wenn der Einzelne oder kleinere Einheiten ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, ist die Solidarität der Großen und Stärkeren eine christliche Verpflichtung.

Für seine engagierten Ausführungen erhielt Dr. Worms sehr großen Applaus der anwesenden Mitglieder der Seniorenunion und deren Gäste.
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