"Bürgerpartei könnte Mehrheitsverhältnisse in Kleve ändern"

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Kleve: Minoritenplatz | Die Minoritenplatzbebauung aus Bürgersicht:

"Ohne den geringsten Vorbehalt und ohne jeden Abstrich kann man die Ausführungen von Frau Dr. Schmidt zur Baupolitik des Klever Stadtrates unterschreiben. Bedauerlich ist, dass die nächste Wahl der Stadträte in NRW erst am 25. Mai 2014 stattfindet. Bis dahin wird der jetzige Rat (wie auch die Vorgänger) Beschlüsse gegen berechtigte Belange der Klever Bürger gefällt und in seinem Größenwahn dafür gesorgt haben, dass weitere primitive und fantasielose Betonklötze das Stadtbild verschandeln.

Es wird höchste Zeit, dass wir uns die Bürger aus Bedburg-Hau zum Vorbild nehmen, die durch einen Bürgerentscheid dafür gesorgt haben, dass ihr Schwimmbad erhalten bleibt. Es reicht eben nicht und wird auch zu spät kommen, am 25. Mai 2014 den jetzigen Ratsmitgliedern die Quittung dafür zu präsentieren, dass sie sich seit Jahren über berechtigte Belange der Mehrheit der Bürgerschaft von Kleve hinwegsetzen.

Gleichwohl hätte eine neue Bürgerpartei bei der nächsten Kommunalwahl bestimmt eine Chance, die gegenwärtigen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zu verändern und die Zukunft der Stadt wieder in Bahnen zu lenken, die das Wohl der Klever Bürger berücksichtigen.

Es ist zu hoffen, dass bis dahin Bürgerinitiativen es schaffen, dass die völlig überflüssige Bebauung des Minoritenplatzes nicht schon begonnen hat. Wir brauchen kein Bauwerk, das das Stadtbild höchst negativ beeinflusst und zu weiteren Leerständen von Geschäftslokalen in den Straßen unserer Stadt führt, die den Charm von Kleve als Einkaufsstadt ausmachen.“

Claus Krause
47533 Kleve
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